Autobahnumbauarbeiten zahlen sich aus

In NÖ weniger Unfälle durch mehr Sicherheit

St.Pölten (NLK) - Die Ausbauarbeiten auf den Autobahnen machen
sich bezahlt: Laut einer neuen Studie, die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit durchgeführt und heute von NÖ Straßenbaudirektor Dipl-Ing. Meinrad Stipek präsentiert wurde, konnten pro Jahr im niederösterreichischen Straßennetz rund 200 Unfälle mit Personenschaden und circa 275 Verunglückte, davon 20 Tote, vermieden werden. In Niederösterreich wurden in den letzten Jahren pro Jahr 175 Unfallhäufungsstellen entschärft.

40 Unfallhäufungsstellen wurden für die Studie genauer untersucht. So konnten alleine durch straßenpolizeiliche und einfache verkehrstechnische Maßnahmen an 15 Gefahrenstellen die Unfälle mit Personenschaden um 58 Prozent reduziert werden. Auch auf der S 5 zwischen Stockerau und Tulln gingen durch den vierstreifigen Ausbau mit Mitteltrennung die Unfälle mit Personenschaden um 56 Prozent zurück.

"Unser Ziel ist es, rasch und sicher zu bauen. Die maximale Sicherheit muss während der Bauarbeiten und für den laufenden Betrieb garantiert sein. Die Sicherheitsstandards müssen dann wieder 30 Jahre lang dem Verkehr entsprechen", erklärte Stipek.

Seit Sommer 1999 wurde in neun Bauabschnitten eine Generalerneuerung der Fahrbahn durchgeführt und die Fahrstreifen von zwei auf drei erweitert. Stipek: "Der dritte Fahrstreifen bewirkt, dass die Unfallereignisse fast auf die Hälfte sinken." Der deutlichsten Rückgang sei bei den Todesopfer zu verzeichnen: Von zehn Toten auf einen Toten.

Ingesamt werden heuer auf der A 1 Westautobahn 25 Kilometer (St.Pölten-Loosdorf-Ludwigsdorf-Amstetten West und Anschlussstelle Oed, Abschnitt St.Valtentin-Landesgrenze) generalerneuert und dreispurig ausgebaut. Die Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 60 Millionen Euro.

Auch auf der A 2 Südautobahn wird seit 10. März am vierspurigen Ausbau zwischen Guntramsdorf und Wiener Neudorf gearbeitet. Die Arbeiten am Kollektor Mödling sind seit November 2002 im Gange.

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