Windholz: VP-Jugendkampagne geriet zur peinlichen Lachnummer Utl: Volkspartei übersah, daß es nicht nur einen Pröll gibt

KNicht auf dem letzten Stand sind die Organisatoren der penetranten Pröll-Jubelpropaganda in Niederösterreichv, berichtet FP-Landesparteiobmann Ernest Windholz. Im Eifer des Gefechts verursachte VP-Landesgeschäftsführerin Johanna Mikl-Leitner eine peinliche Panne, die im ganzen Land für heftiges Gelächter sorgt. cObwohl Mikl-Leitner im Nationalrat sitzt, bekam sie offenbar nicht mit, daß eine neue Regierung angelobt wurdeÄ, sagt Windholz.

Damit geriet die Jugendkampagne der ÖVP vollends zur Lachnummer. Kurios genug war bereits, daß der eitle Landeschef als JThe Lowlanderu präsentiert wurde. Zudem attestierte die Volkspartei der mickrigen Pröll-Figur HDurchblickw, obwohl man ihr eine schwarze, undurchsichtige Brille verpaßt hatte. Wenigstens damit traf Mikl-Leitner im wahrsten Sinne des Wortes ins Schwarze: In Niederösterreich haben nicht einmal Bedienerinnen ohne VP-Parteibuch eine Chance, in den Landesdienst aufgenommen zu werden. Bei Personalvertretungswahlen erreicht die Volkspartei regelmäßig Ergebnisse, die selbst Erich Honecker und Leonid Breschnew am Höhepunkt ihrer Macht in der DDR und in der Sowjetunion nur schwer übertreffen konnten. Zudem ist der politische Weitblick des Landeshauptmanns durch seine schwarze Brille seit Jahren getrübt.

Dazu kommt der Slogan der Jugendkampagne, der der Realität nicht entspricht: aPröll. Es kann nur einen geben[, trommelt Mikl-Leitner. FP-Landesobmann Ernest Windholz kann darüber nur den Kopf schütteln:
=Sie hat offenbar nicht bemerkt, daß Pröll-Neffe Josef jetzt Landwirtschaftsminister ist.} Das ehre zwar den Familiensinn des Landeschefs, der bereits seinen Schwiegersohn im Landeshauptmannbüro untergebracht hat. Beweise aber auch, daß es nicht nur einen Pröll geben könne.

Als Skandal bezeichnet Windholz zudem, daß Jugendliche die mickrige Pröll-Figur mit der .scharfen LandesfrisurY nur dann erhalten, wenn sie der Volkspartei ihre Daten bekanntgeben.

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