Rotes Kreuz: Verhandlungen über Flüchtlinge mit Iraks Nachbarstaaten

Wien, Genf (Rotes Kreuz) – Das Rote Kreuz ist in diplomatischen Verhandlungen mit den Nachbarstaaten des Iraks, um möglichen Flüchtlingen auch den Zugang zu den errichteten Lagern zu ermöglichen. Im Moment haben einige Länder ihre Grenzen für Flüchtlinge des Konflikts geschlossen.

Die letzten Berichte der Rotkreuz-Delegation aus dem Irak bestätigen Bevölkerungsbewegungen unbekannter Zahl im Norden Iraks. Die Schwerpunkte der Rotkreuz-Arbeit im Konfliktgebiet sind die medizinische Versorgung von Verwundeten, die Versorgung von intern Vertriebenen und die Bereitstellung der Trinkwasserversorgung. Zurzeit wird beim größten Spital Bagdads prophylaktisch eine Wasseraufbereitungsanlage installiert, um die Versorgung dort garantieren zu können.

Das Rote Kreuz erinnert alle Vertragsstaaten der Genfer Konventionen an ihre Verpflichtung, das humanitäre Völkerrecht – dessen Hauptzweck darin besteht, die Auswirkungen des Krieges auf Menschen, die nicht oder nicht mehr an den Feindseligkeiten teilnehmen, auf ein Minimum zu beschränken, sowie ihr Leben und ihre physische Integrität zu schützen – nicht nur selber einzuhalten, sondern seine Einhaltung auch durchzusetzen.

Das Rote Kreuz ruft zu Spenden für die vom Krieg betroffenen Menschen auf. Spenden kann man auf der einen Seite im Internet:
https://spende.roteskreuz.at, oder auf das Konto 2.345.000 bei der PSK – Kennwort "Irak-Krise".

Zusätzliche Informationen rund um die Uhr auf http://www.roteskreuz.at

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