SCHIEFERMAIR: WASSER DARF NICHT ZUM KRIEGSFAKTOR WERDEN!

ÖVP-Abgeordnete für nachhaltige und friedliche Nutzung des Lebensmittels Nr. 1

Wien, 21. März 2003 (ÖVP-PK) "Der Krieg ums Öl muss für uns alle eine klare Warnung auch im Hinblick auf das ‚Internationale Jahr des Wassers sein’", sprach sich heute, Freitag, die ÖVP-Abgeordnete Burgi Schiefermair für eine nachhaltige und friedliche Nutzung der globalen Wasserressourcen aus. "Es darf zu keiner Liberalisierung der Wasserversorgung durch die Hintertür kommen. Der Export kann und muss sich einzig und allein auf den Export von Know-how im Bereich der Wasseraufbereitung und Wasserreinhaltung konzentrieren". ****

"Wasser ist Leben, Wasser ist Überleben!", so die ÖVP-Abgeordnete weiter. Über eine Milliarde Menschen weltweit hat derzeit keinen direkten Zugang zum Wasser und damit zum Lebensmittel Nr. 1. Die internationalen Bestrebungen, das Wasser zum liberalisierten Marktfaktor zu machen, sind für Schiefermair aber in keiner Weise zielführend. "Wasser darf nicht zum politischen Machtfaktor werden, der territorialen Einfluss sichert. Gerade der Krieg gegen ein ölreiches Land wie der Irak zeigt, wie gefährlich solche Tendenzen sein können."

Für Schiefermair ist es daher notwendig, dass Länder wie Österreich, die nicht nur über ausreichend gutes Wasser verfügen, sondern die sich seit vielen Jahrzehnten ein nachhaltiges Expertenwissen aufgebaut haben, dieses Wissen auch weitergeben. "Gerade im Bereich der Wasserkraft, der Wasserreinhaltung, der Wasseraufbereitung und des Ressourcenmanagements sind unsere Unternehmen gefragte und höchstqualifizierte Experten im In- und im Ausland. Hier liegen unsere Ressourcen für die Zukunft im Miteinander und nicht im Gegeneinander", appellierte Schiefermair auch an das in Japan tagende "3. Weltwasserforum", die Ergebnisse des Welt-Nachhaltigkeitsgipfels von Johannesburg endlich umzusetzen. "Einen Etikettenschwindel a la ‚Liberalisierung der Wasserversorgung’ dürfen wir auf keinen Fall zulassen", schloss Schiefermair. (Schluss)

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