HAUBNER: Kinderbetreuung: "VP-Oberösterreich endlich aufgewacht"

Wien, 2003-03-21 (fpd) - "Endlich ist die ÖVP-Oberösterreich aufgewacht", zeigte sich heute Staatssekretärin Ursula Haubner erfreut über deren Plan nun doch Verbesserungen für die Kinderbetreuung zu treffen. Die ÖVP habe offenbar erkannt, wie wichtig doch Familien und Kinder für die Gesellschaft seien.****

Jahrelang habe sich die FPÖ für die Ausweitung des Kinderbetreuungsgeldes bis zum 6. Lebensjahr eingesetzt und dazu im Landtag unzählige Anträge eingebracht. Bisher sei man damit aber bei der ÖVP auf taube Ohren gestoßen. "Nun wird endlich den jahrelangen Forderungen und Bemühungen der Freiheitlichen für die Familien Rechnung getragen", sagte Haubner.

Mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes habe das Land Oberösterreich rund 12 Millionen Euro, die zuvor vom Land für Familienleistungen aufgewendet wurden, zurückgehalten. Diese Gelder sollen jetzt doch wieder den Familien in Form eines weiterführenden Kindergeldes zukommen. "Der Haken an der Sache ist, daß die ÖVP mit ihrem Kinderbetreuungsbonus, der erst nach der Höchstkarenzdauer von 36 Monaten ausbezahlt werden soll, Alleinerzieherinnen benachteiligt", kritisierte Haubner. Denn gerade diese bräuchten besondere Unterstützung, um die Doppelbelastung durch Beruf und Kindererziehung zu bewältigen.

"Der geplante Kinderbetreuungsbonus des Landes ist sicherlich ein erster Schritt. Dem werden aber noch weitere folgen müssen", ergänzte Haubner. So müsse etwa ein Teil des Geldes zweckgebunden für alle Formen öffentlicher und privater, qualitätsvoller Kinderbetreuung verwendet werden.
"Mit der Evaluierung des Kindergeldes auf Bundesebene und den im Regierungsprogramm festgeschriebenen Zuschlägen zum Kinderbetreuungsgeld bei Mehrlingsgeburten, wird es zu weiteren Verbesserungen für Familien kommen", schloß Haubner. (Schluß)

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