Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi präsentiert das Gesundheits-Wahlprogramm der SPÖ Niederösterreich

Für eine qualitätsvolle Gesundheitspolitik - frei zugänglich für alle Menschen

St. Pölten (SPI) - "Unser Ziel ist es, heute und in Zukunft eine leistbare und für alle Menschen gleiche medizinische Versorgung zu schaffen - in allen Lebensphasen und Lebensbereichen, von der Geburt bis ins Alter, in Beruf und Freizeit", erläutert die SPÖ-NÖ Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen, Heidemaria Onodi, anlässlich der Präsentation des Gesundheits-Wahlprogrammes der SP-NÖ. Schwerpunkte dieses Programmes sind der Ausbau des Gesundheitswesens, der Bau neuer Spitäler, keine Selbstbehalte und die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Personals. ****

"Wir haben in NÖ ein hervorragendes Gesundheitssystem. Trotzdem ist die SP-NÖ noch nicht zufrieden, denn wir wollen allen NiederösterreicherInnen den Zugang zu bester medizinischer Versorgung gewährleisten", so die Gesundheitsreferentin. Und weiter: "Es ist der SP-NÖ in den letzten Jahren gelungen, im niederösterreichischen Gesundheitswesen wichtige Modernisierungsschritte zu setzen und die vorhandenen Mittel effizient einzusetzen. Mit einem Vorsorgemodell hat die SP-NÖ einen Ausbauplan für das niederösterreichische Gesundheitswesen erarbeitet und umgesetzt, ein neues Pflegekonzept erstellt und die finanzielle Absicherung des Rettungs- und Krankentransportwesens gewährleistet. Ein Modell, das zukunftsweisend ist und als Vorbild für ganz Österreich dienen kann", betont Onodi.

Zum Ausbau des Gesundheitswesens hat die SP-NÖ 10 Gesundheitsziele für Niederösterreich ausgearbeitet, die sich mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, mentaler Gesundheit, Diabetes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Allergien, Demenzerkrankungen, geriatrischer Versorgung, betrieblicher Gesundheitsförderung und einer höheren Lebenserwartung und Steigerung der Lebensqualität auseinander setzen.

"Der Bau neuer Spitäler soll durch Einsparungen im System finanziert werden und nicht über neue Beiträge", erläutert LHStv. Onodi. Konkret bedeute das Strukturmaßnahmen wie die Förderung der Verbände von Krankenhäusern, etwa bei Einkaufsgemeinschaften oder gemeinsamen Anstaltsapotheken. Außerdem solle klar definiert werden, welches Krankenhaus für welchen Versorgungsauftrag zuständig ist. Aber auch sinnvolle Einsparungspotenziale innerhalb der Krankenhäuser müssten genutzt werden.

Die neue Diskussion über die Einführung genereller Selbstbehalte im Gesundheitswesen auf Bundesebene stoße in der SP-NÖ auf Ablehnung, so Onodi weiter. "Generelle Selbstbehalte treffen finanziell vor allem Klein- und MittelverdienerInnen sowie kinderreiche Familien und SeniorInnen. Eine Rücksichtnahme auf die sozialen und finanziellen Gegebenheiten der PatientInnen erfolgt bei generellen Selbstbehalten praktisch nicht." Sie würden so eine finanzielle Hürde für regelmäßige Arztbesuche darstellen, die in vielen Fällen der Vorsorge dienen würden, führt die Gesundheitsreferentin aus. Damit verschlechtern generelle Selbstbehalte naturgemäß den Gesundheitszustand der Bevölkerung, was sich später wiederum in höheren Behandlungskosten niederschlagen würde.

Die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Personals sieht Onodi als eine Investition in die Zukunft. "Jahrelange Wartezeiten bei der Ausbildung sind für unsere JungmedizinerInnen oftmals entmutigend. TurnusärztInnen von heute sind die PrimarärztInnen, HausärztInnen und FachärztInnen von morgen. Und das niederösterreichische Gesundheitssystem wird auch in Zukunft gut ausgebildete ÄrztInnen brauchen." Als Gesundheitsreferentin hat die Landeshauptmannstellvertreterin mit der NÖ Ärztekammer eine Vereinbarung erzielt, die ein Rotationsmodell für TurnusärztInnen vorsieht. "Wir planen, dass sich die Krankenanstalten bei der Frage der Ausbildung verstärkt zusammenschließen. So wird es den ÄrztInnen erleichtert, innerhalb der Gesundheitsregion zwischen den einzelnen Krankenanstalten zu rotieren." Finanziert werden solle dies über einen eigenen Ausbildungstopf, der beim NÖGUS angesiedelt ist und in den alle Finanziers, welche schon jetzt die Kosten der Ausbildung tragen, einzahlen. NÖGUS und Ärztekammer könnten dann gemeinsam für eine entsprechende Steuerung sorgen. Die Ausbildungszeiten für die Ärzteschaft könnten verkürzt werden, jede Ausbildungsstelle sofort besetzt und die leidige Frage der Refundierung der Gehälter der TurnusärztInnen zwischen den einzelnen Krankenanstalten ein für alle mal geregelt werden, so Onodi abschließend. (Schluss) cb

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