IFK-Vortrag: Funktion von Stadtmuseen

Wien (OTS) - Am Beispiel der vielen Sonderaustellungen des Historischen Museum der Stadt Wien befragt kommenden Montag (24.3.) die Historikerin Monika Sommer die inhaltliche Funktion von Stadtmuseen. Ausgangsthese der Wissenschaftlerin, die derzeit ein Forschungssemester am IFK (Institut für Kulturwissenschaften) verbringt, ist, dass gegenwärtig Städte nicht nur international in Form von Images im Spannungsfeld einer globalen Städtekonkurrenz stehen, sondern auch innerhalb einer Stadt der Kampf um das anerkannte Narrativ geführt wird. Insofern kommen Stadtmuseen hinsichtlich ihrer Rolle als Anbieter von Stadtgeschichte eine bedeutende identitätsstiftende Rolle zu. Sommer, die das Studium der Geschichte in Graz und Wien absolviert hat, beschäftigt sich schon seit längerem mit der Frage nach der Definitionsmacht städtischer Museen. In ihrem Forschungsprojekt untersucht sie am Beispiel des Wiener Stadtmuseum sämtliche Sonderausstellungen, in Summe sind es derzeit um die 300, seit Eröffnung des Hauses am Karlsplatz. Gemäß ihrer Arbeitsthese bieten die diversen Sonderausstellungen Korrektive und inhaltliche Ergänzungsmöglichkeiten zur Dauerausstellung im Haupthaus.

o Thema: Stadt-Geschichte(n): Metropole-Identität-Inszenierung Termin: Montag, der 24. März
Ort: IFK (1., Reichsratsstrasse 17)
Beginn: 18.00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
(Schluss) hch

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