RFJ-Wien: Mahnwache gegen den Krieg

Mahnwache des RFJ-Wien für die Opfer der amerikanischen Hegemonialpolitik

Wien (OTS) - Am Samstag, den 22. März von 17.00 bis 19.00 Uhr hält der Ring Freiheitlicher Jugend-Landesgruppe Wien eine Mahnwache, die Ecke Boltzmanngasse/Strudelhofstiege, in der Nähe der Botschaft der Vereinigten Staaten, stattfinden wird, ab.

Die Versammlung ist selbstverständlich angemeldet und wird im besten freiheitlichen Sinn, in aller Ruhe mit Fackeln, Fahnen und Spruchschildern abgehalten.

Millionen Opfer klagen an

Mit dieser Veranstaltung gedenken die Freiheitlichen Jugendlichen Wiens gemeinsam mit allen Jugendlichen, die an einer friedlichen Weltordnung interessiert sind, der in die Millionen gehenden Opfer der amerikanischen Großmachtsucht von Laos über Kambodscha bis Vietnam, von Kuba über Guatemala bis El Salvador, von Grenada über Nicaragua bis Panama und vom Sudan über Afghanistan bis heute wieder Irak.

Nicht vergessen werden dürfen weiters die ungezählten Opfer unter der japanischen Zivilbevölkerung, die die beiden mutwilligen Atombombenabwürfe auf Hiroschima und Nagasaki gefordert haben und das unbeschreibliche Leid, welches der amerikanische Bombenkrieg in seiner blinden Zerstörungswut während des zweiten Weltkriegs über rund 270 deutsche Städte gebracht hat.

Obmann Gudenus: UN-Völkerrecht statt US-Faustrecht

Für den RFJ- Wien hält Landesjugendobmann Johann Gudenus fest:
"Ein Angriffskrieg ohne UN-Mandat wie der jetzige gegen den Irak ist und bleibt Völkermord. Wir vom Ring Freiheitlicher Jugend möchten mit dieser Veranstaltung darauf aufmerksam machen, dass auch ein selbst ernannter Weltpolizist wie George W. Bush sich möglicherweise dereinst vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für den im Gang befindlichen Völkerrechtsbruch, der unter seinem Kommando angeordnet wurde, verantworten wird müssen. Spätestens jetzt ist es für die Völkergemeinschaft offensichtlich, warum die Vereinigten Staaten diese Institution nicht anerkennen wollen."

Sofortiger Stopp der Kampfhandlungen

In Anbetracht der ernsten Lage muss klar sein, dass sämtliche Kampfhandlungen unverzüglich einzustellen sind, um, wie auch der deutsche Kanzler gefordert hat, den UN-Inspektoren die Rückkehr und Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit zu ermöglichen, schloss Gudenus.

für den RFJ-Landesvorstand:
Mag. Johann Gudenus, e.h.

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