Armutskonferenz: Jerusalem für bedarfsorientierte Grundsicherung statt Sozialhilfe

Wien (Grüne) - "Die Umwandlung der Notstandshilfe in Sozialhilfe, sei weder ein taugliches Mittel zur Armutsbekämpfung noch der Einstieg in ein Grundsicherungssystem, wie es die Grünen seit langem fordern", stellt Sozialsprecherin Susanne Jerusalem anlässlich der Armutskonferenz, die derzeit in Salzburg tagt, fest. Susanne Jerusalem: "Das ist die Rückkehr zum Almosenwesen, der nächste Schritt wären Armenausspeisungen auf der Straße. Man fragt sich, in welchem Jahrhundert wir eigentlich leben."

Wer sich für eine Umwandlung der Notstandshilfe in Sozialhilfe ausspricht, sollte einmal einen Blick in die Sozialhilfegesetze werfen. Susanne Jerusalem weist darauf hin, dass ein Arbeitsloser erst einmal völlig mittellos sein muss, um Sozialhilfe zu beziehen. Die Zeiten würden darüber hinaus nicht für die Pension angerechnet und arbeitsmarktpolitische Qualifizierungsmaßnahmen fänden nicht statt. "Was wir aber brauchen ist eine bedarfsorientierte Grundsicherung" schließt Jerusalem.

Link: www.armutskonferenz.at

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