Wirtschaftskammer bietet Gehrer Unterstützung bei "Zukunftskommission" an

Landertshammer: Maßnahmen für eine nachhaltige Reform des österreichischen Schulwesens gemeinsam erarbeiten

Wien (PWK161) - Die von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer vorgenommene Einsetzung einer "Zukunftskommission" wird von der Wirtschaftskammer Österreich grundsätzlich begrüßt. "Das Bildungsministerium hat mit dieser Maßnahme bewiesen, dass es den Bedarf einer nachhaltigen Reform des Schulwesens in Österreich erkannt hat", erklärt der Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der WKÖ, Michael Landertshammer. Die Wirtschaftskammer biete dabei gerne ihre Mitarbeit an, da in diesem Prozess auch insbesondere die "Abnehmer" des Produktes Bildung, nämlich die Unternehmer, das repräsentieren was die Wirtschaft und damit die Gesellschaft braucht. "Die Nachfrage sollte das Angebot und damit auch die Qualität bestimmen und mitgestalten - auch im Bildungsbereich", meint Landertshammer.

Die angekündigte Schulstundenreduktion stelle einen Schritt in die richtige Richtung dar, da das österreichische Bildungssystem zwar eines der besten, aber auch eines der teuersten ist. Das vergleichsweise gute Abschneiden Österreichs bei der PISA-Studie 2000 dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass in vielen Bereichen Verbesserungen und Reformen notwendig seien.

Als "unverzichtbar auf dem Weg zu einem qualitätsorientierten Bildungssystem" strich Landertshammer die objektive Überprüfung der Leistungen hervor. Aus diesem Grund fordert die Wirtschaftskammer die Einführung von nationalen und objektiven Leistungsstandards, die im Rahmen der eingesetzten Zukunftskommission dann gleich gemeinsam erarbeitet werden können. (Ne)

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