FORMAT: Schockierende Details zum Steiner-Mordkomplott

FORMAT zitiert aus Gerichtsakt der versuchten Anstiftung zum Mord von Großpleitier Steiner.

Wien (OTS) - Im Gerichtsakt, der zur Anklage wegen versuchter Anstiftung zum Mord des oberösterreichischen Großpleitiers Alfred Steiner geführt hat, finden sich schockierende Details. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

In FORMAT exklusiv vorliegenden Vernehmungsprotokollen schildert ein Mithäftling, wie er den Mordauftrag am Ex-Steiner-Manager Wolfgang Putzinger hätte ausführen sollen, den Steiner als Kronzeugen in einem laufenden Strafverfahren wegen Versicherungsbetruges laut Anklageschrift mit Hilfe von zwei Zellengenossen liquidieren lassen wollte: "Alfred Steiner hat nicht nur eine Variante vorgeschlagen, sondern mehrere. .... Die erste Variante wäre gewesen, daß ich mit einem Kastenwagen zum Haus von Putzinger komme und zusätzlich zu seinen Klamotten auch seine Harley Davidson mitnehme, an der er offensichtlich sehr hängt. Ich hätte ihn bis Bari fahren sollen. ... Auf die Frage, wie er umgebracht werden sollte: Durch Erschiessen."

Laut FORMAT sollte Kronzeuge Putzinger in einer "zweiter Variante" mit seinem eigenen Auto nach "Spanien oder Portugal" gebracht werden. Nach einem Flug nach Brasilien "hätte er noch eine Karte schreiben müssen, daß er jetzt untergetaucht sei. ...Anschließend sollte er `umgeblasen` werden, und zwar entweder von mir oder anderen. Steiner verwendete auch den Ausdruck `von den Krokodilen fressen lassen.`"

Laut "dritter Variante" hätte Putzinger in der Verbrennungsanlage eines "Tischlerei- oder Sägewerkbetriebes sein Ende finden sollen. Konkret hätte ich ihn vorher mit einer Pistole mit Schalldämpfer erschießen sollen. Weitere Varianten hat er sich vorbehalten..."

Wie FORMAT weiter berichtet, weist Alfred Steiner, für den weiterhin die Unschuldsvermutung gilt alle Vorwürfe zurück. Sein Anwalt Wolfgang Moringer will die Anklage (Mindeststrafe: zehn Jahre Haft) beeinspruchen. Das Magazin zitiert das potentielle Mordopfer Wolfgang Putzinger mit den Worten: "Sollten diese Vorwürfe tatsächlich stimmen, muß ich mir ernste Sorgen um meine Sicherheit machen."

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