Neue Landesförderung für Wärmepumpen

LR Rein: Vorteile für Geldtasche und Umwelt

Bregenz (VLK) - Am 1. April 2003 tritt die neue Wärmepumpenförderung des Landes in Kraft. "Dies ist ein
weiterer Schritt, um die im Vorarlberger Energiekonzept
angepeilte Steigerung der Energieproduktion aus
erneuerbaren Energieträgern um 60 Prozent gegenüber 1996 zu erreichen", sagte Landesrat Manfred Rein heute, Donnerstag,
im Landhaus bei der Vorstellung der Förderrichtlinien. ****

"Die neue Förderung bietet Vorteile für die Geldtasche
und für die Umwelt", so Rein. Für Wärmepumpen-Heizungen in
neuen Wohngebäuden wird es künftig Barzuschüsse geben. Die
Höhe richtet sich nach Gebäudeart und Wärmequelle. Nur hocheffiziente Anlagen können in den Genuss einer Förderung kommen. Besonders bei Neubauten mit niedrigem Energiebedarf
und Niedertemperatur-Heizsystem sind Wärmepumpen eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Alternative. Ist
das Haus älter als 20 Jahre, wird die Investition in eine Wärmepumpe über die Althaussanierungsförderung unterstützt.

Die Wärmepumpe nutzt die gewaltigen Wärmemengen, die in
der Außenluft, im Erdreich und im Wasser gespeichert sind,
mit hoher Effizienz, erklärte der Landesenergiebeauftragte,
Adolf Groß: "Mit einem Teil elektrischer Antriebsenergie
gewinnt sie vier Teile Heizenergie und nützt dabei drei
Viertel Umweltenergie. Das heißt: drei Viertel der
Nutzwärme sind gratis."

Wichtig: Wärmepumpen, die das Grundwasser oder Erdwärme
nutzen, benötigen eine wasserrechtliche Bewilligung. Damit
soll vor allem der Schutz des Grundwassers sichergestellt
werden. Durch eine zeitliche Befristung der Bewilligung
wird die laufende Kontrolle sichergestellt.

Rechtzeitig zum Start der neuen Förderung wurde in Zusammenarbeit mit dem Energieinstitut eine Info-Broschüre aufgelegt. Diese ist bei Energieberatern, Installateuren,
im Landhaus (05574/511-26120) und im Energieinstitut
(05572/31202) kostenlos erhältlich. Unterstützung gibt es
auch durch die Vorarlberger Strompartner, deren bestehende Förderungen überarbeitet und an die Landesförderung
angepasst wurden. Nähere Auskünfte dazu: Frank Widmann,
VKW, 05574/601-3688.
(gw/dig,nvl)

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