Burgstaller: Ein Krieg löst keine Probleme, er schafft viele neue

Wien (SK) "Ein Krieg löst keine Probleme, er schafft viele neue", sagt Salzburgs SPÖ-Vorsitzende LHStv. Gabi Burgstaller am Donnerstag. "Am Ende des Krieges wird es eine lange Reihe von Verlierern geben", so Burgstaller weiter, "und wie so oft wird die unschuldige Zivilbevölkerung das Hauptleid der militärischen Auseinandersetzung zu tragen haben." ****

Sie verurteile das irakische Unterdrückungsregime Saddam Husseins aufs Schärfste, erklärt Burgstaller weiter und nennt in diesem Zusammenhang den "jahrzehntelangen Terror Husseins gegen die eigene Bevölkerung, blutige Kriege gegen Nachbarstaaten" und den "zynischen Einsatz von geächteten Kriegswaffen wie etwa biologische und chemische Kampfstoffe". Es ist daher auch legitim, durch erhöhten Druck auf Saddam Hussein die Entmilitarisierung des Iraks voranzutreiben. "Erhöhter Druck heißt jedoch nicht Krieg", sagt Burgstaller.

"Trotz alledem steht der Angriff der USA auf den Irak auf diplomatisch schwachen Beinen, da es ohne das Mandat der UNO keine völkerrechtliche Deckung des Krieges geben kann", führt die Salzburger SPÖ-Vorsitzende weiter aus. Sie zählt aus diesem Grund auch die Europäische Union, vor allem aber die UNO zu den ersten Verlierern des Krieges, da beide Institutionen fürs Erste das Gesetz des politischen Handelns an die militärische Auseinandersetzung verloren haben.

"Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen den Krieg - in Österreich und weltweit. Die Menschen spüren, dass wir im 21. Jahrhundert andere Mittel als den Krieg zur Lösung von Konflikten haben sollten. Krieg ist kein Mittel der Politik", sagt die Salzburger SPÖ-Chefin abschließend. (Schluss) wf/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002