'Die Mucha' bringt Licht ins Spendendunkel - 'Familienwelt'-Magazin testet Hilfsorganisationen

Wohin geht das Geld? Über die Hälfte der Anbieter mangelhaft

Wien (OTS) - Der World Vision-Skandal ging 1998 tief. Dennoch schreckte er den Österreicher nicht ab, Jahr für Jahr tiefer und tiefer in die Spendenkasse zu greifen. Mißbrauchte Kinder. Reintegration und Heilung körperlich oder psychisch Erkrankter. Opfer der großen Flut. Ihnen allen wurde großzügig geholfen. Und trotzdem bleibt das Mißtrauen, wohin das Geld fließt. Dabei sollte es für solche Organisationen relativ einfach sein, sich als seriös zu positionieren: Engagiertes Auftreten. Transparenter Geldverkehr. Erfolgsbelege für das kleine bißchen Hilfe. Trotzdem steht es bei vielen Organisationen in Sachen Auskunftswillen und Effizienz im Argen.

"Die Mucha" hat 24 heimisch vertretene Spendenorganisation genauer ins Auge des Konsumentenschutzes gefaßt. Das Ergebnis läßt freilich so manche Geberhand klamm werden, belegt es doch, daß über die Hälfte der überprüften Firmen und Vereine die Grundanforderungen nur mangelhaft erfüllen. Überprüft wurden die Webauftritte, Aussendungen und der Direktkontakt auf Kriterien wie Erreichbarkeit, Beratungsniveau und Transparenz (wie etwa durch Jahresberichte). Als vorbildlich konnten nur zwei eingestuft werden: Die "adventische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe" ADRA und die Umweltorganisation GLOBAL 2000. Ganze neun Firmen erwiesen sich als inakzeptabel, darunter so bekannte Namen wie CARE, HUMANA oder GREENPEACE. Ganze vier mußten wegen inkompetenten Angebots, Falschangaben und nicht vorhandener Kontaktmöglichkeit aus der Wertung genommen werden.

O-Ton Barbara Mucha "Der Österreicher bewahrt sich auch in Zeiten der Rezession ein großzügiges Herz. Deswegen darf sich gerade eine Spendenorganisation im Auftreten keinen Schnitzer erlauben. Vertrauen darf kein Luxus sein. Gerade wo es um Hilfe und Lebenserhaltung geht."

Der komplette Test wird in der aktuellen Ausgabe des Magazins "FAMILIENWELT" veröffentlicht. Weitere Themen: Technokraten zerstören Kinderträume - Der Ausverkauf des Disney-Konzerns. Drogen-Kids: Eine traurige Bestandsaufnahme. Stoppt die Kinderschänder: Eine Unterschriftenliste für strengere Maßnahmen.

"FAMILIENWELT" Ausgabe Nr.1/03 ist soeben im Handel erschienen. (VÖ-Datum: Freitag, 19.03.2003, Verkaufspreis: 2 Euro) Veröffentlichung der Testergebnisse nur mit Quellenangabe. Alle Copyrights liegen bei der Barbara Mucha GmbH.

Die Barbara Mucha Media GmbH ist ein unabhängiger Print- und Online-Verlag für Lifestyle- und Konsumfragen. Wichtigste Medien: Die in Deutschland und Österreich erhältlichen Magazine "SIGNORA" und "familienwelt", sowie der Shopping-Guide "Die Mucha" und die als Beschwerdeseiten renommierten Webpräsenzen www.diemucha.at und www.diemucha.de.

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