Bures: FPÖ-interner Konflikt schwelt weiter

Wien (SK) "Auch das neue 'Burg-Modell' beim Pressefoyer des Ministerrats ändert nichts daran, dass ein baldiges Ablaufdatum dieser Regierung absehbar ist", erklärte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ und verwies auf den FPÖ-internen Konflikt um die Bezüge der Ex-Minister, der inzwischen auch mit einem Schlagabtausch Grasser gegen Strutz weiterschwelt. Auch sei "der exzessiven Nutzung dieser finanziellen Überbrückungshilfe durch die Vielzahl der FPÖ-Minister, die diese Regierung verbraucht hat, auf der anderen Seite die massiven Belastungen entgegen zu halten, die den Österreicherinnen und Österreichern von dieser Regierung zugemutet werden", so Bures. ****

So sei beispielsweise abzuklären, ob Mathias Reichhold seinen landwirtschaftlichen Betrieb im Familienkreis verpachtet hat, seinem Beruf daher ohne weiteres wieder nachgehen könnte und daher diese Überbrückungshilfe nicht benötigen würde.

Als "geradezu hartherzig" empfindet Bures, dass Schüssel und Haupt unisono und "ohne mit der Wimper zu zucken, das unverschämte Ausnutzen dieser Regelung der Überbrückungshilfe verteidigen, im selben Atemzug aber mit der Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten Belastungen für die Handelsangestellten schaffen, ohne an abfedernde Maßnahmen zu denken", meinte Bures. Dies passe nur zu gut in das Bild dieser Regierung, die mit Vorhaben wie der Abschaffung der Frühpension, ohne entschärfende Begleitmaßnahmen für Frauen und ältere Arbeitnehmer, mit ihrer Untätigkeit angesichts der Arbeitslosenzahlen und mit ihren Säumigkeiten im wirtschaftlichen Bereich "eiskalt Belastungen schaffen, oder zumindest heraufbeschwören", so Bures abschließend. (Schluss) up

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