ORF und ARTE präsentierten die gemeinsame Zusammenarbeit für 2003/2004

Wien (OTS) - Am Montag, dem 17. März 2003, luden ARTE und der ORF zu einer gemeinsamen Pressekonferenz ins Hotel Imperial. ARTE präsentierte sich erstmals in Wien und stellte das ARTE-Nachmittagsprogramm vor, dass seit Anfang 2003 nunmehr auch in vielen österreichischen Kabelhaushalten bereits ab 14.00 Uhr empfangen werden kann. ARTE und ORF präsentierten weiters die gemeinsamen Koproduktionsprojekte für 2003/2004, unter anderem den für April 2003 geplanten Themenabend "Die geheimnisvolle Ostkirche / Die orthodoxen Christen". Anschließend bat ARTE zu einem Empfang für Vertreter aus Kultur, Religion und Wissenschaft.

Jérôme Clément, ARTE-Präsident, dankte in seiner Begrüßung dem ORF für die gute Zusammenarbeit und präsentierte gemeinsam mit ARTE-Programmdirektor Victor Rocaries und Kornelia Theune, Leiterin der ARTE-Redaktion Dokumentationen/Magazine, das ARTE-Nachmittagsprogramm, darunter insbesondere das Frauenmagazin "Lola". Für ORF-Programmdirektor Dr. Reinhard Scolik ist die Zusammenarbeit mit ARTE sehr wichtig, weil ARTE dem ORF die Möglichkeit gibt, "österreichische Sendungen und im Speziellen Kulturprogramme dem europäischen Publikum präsentieren zu können". Wolfgang Lorenz, Leiter der ORF-Hauptabteilung Planung und Koordination, betonte die gute Zusammenarbeit mit dem europäischen Sender: "Die gemeinsame Arbeit hat sich besonders auf dem Filmsektor belebend ausgewirkt, da ARTE auch als Animateur für spannende Projekte fungiert." Lorenz verwies auf weitere Projekte und stellte gemeinsam mit Hans Robert Eisenhauer, stv. ARTE-Programmdirektor und Leiter der ARTE-Redaktion Themenabende, zwei zukünftige Projekte vor:
ARTE und ORF planen einen Themenabend über den österreichischen Regisseur und Drehbuchautor Axel Corti sowie einen Schwerpunkt über die Europäische Kulturhauptstadt 2003 Graz.

Das ARTE-Nachmittagsprogramm

ARTE hat seit Jahresbeginn auch einen eigenen, ganztägigen Sendeplatz in mehreren österreichischen Kabelnetzen. Dort kann der europäische Kulturkanal von mehr als einer halben Million Kabelhaushalten fünf Stunden länger (bereits ab 14.00 Uhr) empfangen werden. Insgesamt können seit 1. Jänner 2003 1,7 von 2,6 Millionen österreichischen Kabel- und Satelliten-Haushalte ARTE schon am Nachmittag sehen. Das ARTE-Nachmittagsprogramm bietet viele neue Formate und aktuelle Magazinsendungen für die ganze Familie:
Gesellschafts- und Jugendmagazine, Beiträge über die Lebensart in Europa und spannende Dokumentationen.

ARTE/ORF-Koproduktionen 2003/2004 und der Themenabend "Die geheimnisvolle Ostkirche / Die orthodoxen Christen"

Im Jahr 1998 haben ARTE und ORF eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben. Auf Grund der erfolgreichen Zusammenarbeit wurde das Koproduktionsvolumen zwischen den beiden Sendeanstalten schrittweise ausgeweitet. Seit April 2001 ist der ORF assoziiertes Mitglied des europäischen Kultursenders ARTE und hat mit Mag. Petra Gruber eine ständige Repräsentantin in Straßburg.

Die ARTE/ORF-Koproduktionen umfassen die verschiedensten Genres und bieten eine umfangreiche Bandbreite - von Dokumentationen, Opern-und Konzertübertragungen, Themenabenden bis zu Fernsehfilmen und Spielfilmen.

Im Rahmen der Pressekonferenz präsentierten ORF und ARTE den nächsten gemeinsamen Themenabend zum Thema "Christliche Orthodoxie", der die Komplexität der orthodoxen Welt verständlich machen will. Elemente dieses Abends sind eine Dokumentation über den Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., eine Dokumentation über die Rolle der serbisch-orthodoxen Kirche während des Krieges im früheren Jugoslawien und eine Dokumentation über Ikonen und ihre Rollen, Codes und Bedeutungen in der christlich-orthodoxen Religion. Als Sendetermine sind geplant: Dienstag, 15. April, ab 22.30 Uhr auf ORF 2; Donnerstag, 17. April, ab 22.10 Uhr auf ARTE.

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