Baier (KPÖ) zum Bush-Ultimatum: "Krieg bedeutet Terror"

Aggression gegen UNO und das Völkerrecht steht offensichtlich unmittelbar bevor

Wien (OTS) - "Krieg bedeutet Terror gegen die Zivilbevölkerung -Terror gegen Männer, Frauen und Kinder. Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit", so KPÖ-Vorsitzender Walter Baier in einer ersten Reaktion auf die Präventivkriegabsichten von George Bush.

Baier: "Diese Entwicklung war - leider - zu erwarten. Wenn es um die Durchsetzung geopolitischer und ökonomischer Interessen geht, dann ignoriert die US-Administration das Völkerrecht, dann wird auf die UN-Charta gepfiffen."

Optimistisch ist Baier bezüglich der Beteiligung an den Friedensaktivitäten kommenden Samstag, 22. März, in Wien: "Bush will Blut sehen. Doch Millionen Menschen überall auf der Welt werden auch weiterhin laut und deutlich Nein zum Wahnsinn von Mord und Totschlag sagen."

Unter dem Titel "STOPPT DEN KRIEG" bereiten über 100 Gruppen und Organisationen - u.a. die Katholische Frauenbewegung, diverse Gewerkschaften, Greenpeace, Grüne und KPÖ - einen Sternmarsch für den Frieden zum Ballhausplatz vor. Treffpunkte: 14 Uhr - Westbahnhof und Südbahnhof. Am Michaelerplatz treffen sich - ebenfalls um 14 Uhr -die kirchlichen FriedensaktivistInnen zur Gebetsstunde und zu einem anschließenden Schweigemarsch zum Ballhausplatz.

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