Valentin bedauert: "Plattform gegen 3. Piste" sistiert Mitarbeit bei Flughafen-Mediation"

Wien (SPW-K) - In der Sitzung der Prozesssteuerung der Flughafen-Mediation am 17. März haben all jene Bürgerinitiativen, die sich unter dem Titel "Plattform gegen die 3. Piste" zusammengeschlossen haben, ihre Mitarbeit auf unbestimmte Zeit sistiert. Darunter befinden sich auch die Wiener Bürgerinitiative. Dazu Gemeinderat Erich Valentin, Wiener Vertreter in dem Verfahren:
"Ich bedauere diesen Schritt und hoffe, dass es gelingt, sie wieder ins Boot zu holen. Besonders auch deshalb, weil die Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren gut war und die Anliegen der BürgerInnen im Mediationsverfahren gut aufgehoben sind." Valentin appelliert an die Verantwortung, die die Initiativen für die Sache und die Menschen, deren Interesse sie vertreten, übernommen haben.****

Das Verfahren soll wie geplant weiter gehen und auch die Klausurtagung am 5. April soll der neuen Gegebenheit angepasst, durchgeführt werden, so Valentin weiter. "Die Vertreter Wiens stehen jedenfalls zu den Interessen der BürgerInnen." Die Forderungen Wiens seien unter vier Hauptthemen zu sehen:
- lärmschonende Anflüge über Wien und damit eine Entlastung der Bevölkerung
- weniger Überflüge über das Wiener Stadtgebiet
- eine erweiterte Nachtflugregelung
- der Einsatz von neuen Anflugsystemen wie GPS etc.

In vielen Punkten sei die Mediation auf einem guten Weg, unterstrich Valentin: "Ob innerhalb oder außerhalb des Verfahrens:
Die Vertreter Wiens werden sich immer für ökologische Verbesserungen unter Einbeziehung der wirtschaftlichen Entwicklung der Ostregion und damit auch des Flughafens Wien einsetzen!" (Schluss)

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