Legrand-Werk Wernberg von Schließung bedroht

Ambrozy, Goach und Unterrieder fordern Erhaltung des Industriestandortes und wenn nötig umfangreichen Sozialplan

Klagenfurt (SP-KTN) - Das 1995 errichtete Legrand-Werk in Wernberg ist von der Schließung bedroht. Der Vorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten, LHStv. Peter Ambrozy, ÖGB-Chef Adam Unterrieder und AK-Präsident Günther Goach fordern daher, dass alles getan werde um die Arbeitsplätze zu erhalten. "Wir fordern die Verantwortlichen auf, alle Phantasie aufzuwenden, um die Schließung des Werkes abzuwenden und die Erhaltung der Arbeitsplätze zu erreichen", so Ambrozy. Derzeit beschäftigt Legrand in Wernberg rund 180 Mitarbeiter.

Das Werk des französischen Elektro Konzerns ist 1995 im Bezirk Villach errichtet worden. Von öffentlicher Hand wurden rund 10 Millionen Euro Unterstützung vor allem für Forschung und Entwicklung aufgewendet. "Das waren vor allem Investitionen ins Know How, schon alleine deshalb muss der Industriestandort erhalten bleiben", so Ambrozy. Sollte die Freisetzung von Mitarbeitern nicht zu verhindern sein, fordern Ambrozy, Unterrieder und Goach einen umfangreichen Sozialplan sowie eine Arbeitsstiftung für die Betroffenen. "Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass die Betroffenen im Regen stehen gelassen werden", sagt Ambrozy, der eine Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg im Interesse der Beschäftigten fordert.

Der Neubau 1995 war notwenig geworden, da das Legrand Werk Österreich in Villach bereits Ende der 80er Jahre aus allen Nähten platzte. Die Legrand-Gruppe hatte 1976 die MPE Gruppe, einen Zusammenschluss aus der Wiener Firma MATE und der Villacher Firma Presswerk Erlacher, übernommen. 1992 wurde mit dem Bau der neuen Produktionsstädte im Bezirk Villach begonnen. (Schluss)

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