LH Haider: Habe nie finanzielle Privilegien beansprucht

Gegen ihn erhobene Anschuldigungen "falsch und frei erfunden"

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider stellte heute zu Berichten in der "Kleinen Zeitung" sowie Aussagen von Ex-Minister Mathias Reichhold, er, Haider, hätte finanzielle Privilegien in Anspruch genommen, fest, dass diese Behauptungen "rundweg falsch und frei erfunden sind."

Wie Haider in diesem Zusammenhang betonte, habe er im Jahr 1991 beim Wechsel vom Landeshauptmann zum Landeshauptmann-Stellvertreter "so lange kein Gehalt in Anspruch genommen, bis die Zahlungen aus Wien eingestellt wurden." Damit habe er "konkret dem Land Kärnten eine Menge Geld erspart." Auch beim Wechsel in den Nationalrat habe er keine Gehaltsfortzahlung in Anspruch genommen, so Haider.

Weiters sagte der Landeshauptmann, dass er schon 1989 als Nationalratsabgeordneter auf die ihm zustehende Abfertigung verzichtet habe. Das sei im Rechnungshofbericht dokumentiert. Auch verweist Haider darauf, dass er als Politiker seit Jahren freiwillig einen Gehaltsverzicht (60.000-Schilling-Regelung) leiste, worüber ein Notar wache und jährlich Bilanz in der Öffentlichkeit gelegt werde. (Schluss)

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