Bundesjugendvertretung: Schwerpunkte Jugend und Politik, Jugendverschuldung, Naher Osten

Gesetzliche Interessenvertretung der Jugendlichen präsentiert aktuelle Schwerpunkte

Wien (OTS) - Als offizielle Interessensvertretung der Jugendlichen in Österreich legte die Bundesjugendvertretung (BJV) ihre Arbeitsschwerpunkte für das erste Halbjahr 2003 fest: Die erfolgreiche Kampagne vote4future wird weiter ausgebaut. vote4future wurde anlässlich der Nationalratswahl 2003 gestartet und konzentrierte sich vor allem auf das Internetportal vote4future.at. In der Kampagne ging es vor allem darum, Jugendlichen demokratische Prozesse näher zu bringen, sie für Politik zu interessieren, zu sensibilisieren und zu motivieren, wählen zu gehen. Die BJV setzt sich aus insgesamt 40 Einzelorganisationen zusammen: Zu diesen zählen parteipolitische und kirchliche Jugendorganisationen, die Österreichische Hochschülerschaft, die Bundesschülervertretung, die Landesjugendbeiräte sowie Vertretern der Offenen Jugendarbeit und der gesetzlich anerkannten Volksgruppen und Minderheiten.

Neben dem Thema Jugend und Politik soll die Problematik der zunehmenden Jugendverschuldung und des Konsumverhaltens von Jugendlichen thematisiert werden. "Die Verschuldung von Jugendlichen ist eine unsichtbare aber enorm gefährliche Krankheit unserer Konsumgesellschaft. Sie muss durch Bewusstseinsbildung über die Grenzen des Konsums und die Notwendigkeit von Eigenverantwortung bekämpft werden", umreißt Lukas Mandl, Vorsitzender der Bundesjugendvertretung, ein weiteres Schwerpunktthema. Maßnahmen gegen Jugendverschuldung sollen einerseits durch Bewusstseinsbildung bei Jugendlichen gesetzt werden. "Außerdem möchten wir Banken, Kreditgeber, Internetanbieter, Handynetzbetreiber und Versandhäuser mit Fragen konfrontieren", so Mandl.

Ein besonderes Anliegen ist es Mandl, Dialog zwischen Jugendlichen aus dem Nahen Osten zu initiieren und zu moderieren. "Wenn heute unter jungen Menschen gegenseitiges Verständnis und eine Vision für den Frieden wachsen, besteht Grund zur Hoffnung auf einen Ausweg aus der verfahrenen Situation und echten Frieden", so Mandl. Eine Perspektive für dauerhaften Frieden können jedoch nur Jugendliche aus der Region entwerfen.

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