Kaske kritisiert Rauch-Kallats Klientelpolitik scharf

Wien (ÖGB). "Die Aussagen Rauch-Kallats bestätigen einmal mehr die einseitige Klientelpolitik der ÖVP", ist Rudolf Kaske, Vorsitzender der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst über die Aussagen der Gesundheitsministerin in der Samstag Ausgabe der SN empört. "Die Zerschlagung der Gebietskrankenkasse nach dem Modell Hauptverband bedeutet für die Versicherten, dass sie in Zukunft noch mehr zur Kassen gebeten werde. Der Grund: Wirtschaftsvertreter werden die Führung der Gebietskrankenkassen übernehmen und deren Forderungen und Ankündigungen sprechen wohl eine eindeutige Sprache", so Kaske.++++

Und während Rauch-Kallat bereits ankündigt, dass die Krankenversicherungsbeiträge für die Angestellten erhöht werden, bleiben sie für Bauern selbstverständlich gleich. "Die Begründung dafür ist ein Hohn für alle ArbeitnehmerInnen, denn vor allem sie haben in den vergangenen Jahren viele Belastungen hinnehmen müssen", so Kaske. Die Bauern hingegen bekommen drei Milliarden Euro an Förderungen, während die ArbeitnehmerInnen zur Kasse gebeten werden. Die Bauern bekommen Diesel gefördert, während die PendlerInnen die Erhöhung der Mineralölsteuer schlucken müsse. "Ich fordere Sie auf, Frau Gesundheitsministerin, sich endlich von Ihrer Klientelpolitik zu verabschieden und damit zu beginnen, Politik für alle Menschen in diesem Land zu betreiben", so Kaske abschließend. (aw)

ÖGB, 14. März 2003 Nr. 168

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Alice Wittig
Tel. (++43-1) 534 44/222
Fax.: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.or.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0006