- 14.03.2003, 19:06:14
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Kaske kritisiert Rauch-Kallats Klientelpolitik scharf
Wien (ÖGB). "Die Aussagen Rauch-Kallats bestätigen einmal mehr die
einseitige Klientelpolitik der ÖVP", ist Rudolf Kaske, Vorsitzender
der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst über die
Aussagen der Gesundheitsministerin in der Samstag Ausgabe der SN
empört. "Die Zerschlagung der Gebietskrankenkasse nach dem Modell
Hauptverband bedeutet für die Versicherten, dass sie in Zukunft noch
mehr zur Kassen gebeten werde. Der Grund: Wirtschaftsvertreter werden
die Führung der Gebietskrankenkassen übernehmen und deren Forderungen
und Ankündigungen sprechen wohl eine eindeutige Sprache", so
Kaske.++++
Und während Rauch-Kallat bereits ankündigt, dass die
Krankenversicherungsbeiträge für die Angestellten erhöht werden,
bleiben sie für Bauern selbstverständlich gleich. "Die Begründung
dafür ist ein Hohn für alle ArbeitnehmerInnen, denn vor allem sie
haben in den vergangenen Jahren viele Belastungen hinnehmen müssen",
so Kaske. Die Bauern hingegen bekommen drei Milliarden Euro an
Förderungen, während die ArbeitnehmerInnen zur Kasse gebeten werden.
Die Bauern bekommen Diesel gefördert, während die PendlerInnen die
Erhöhung der Mineralölsteuer schlucken müsse. "Ich fordere Sie auf,
Frau Gesundheitsministerin, sich endlich von Ihrer Klientelpolitik zu
verabschieden und damit zu beginnen, Politik für alle Menschen in
diesem Land zu betreiben", so Kaske abschließend. (aw)
ÖGB, 14. März 2003 Nr. 168
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Alice Wittig
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