Kukacka: Automobindustrie gibt 360.000 Menschen in Österreich Arbeit!

"Jeder achte Arbeitsplatz im automotiven Sektor"

Wien, 14. März 2003 (OTS) "Rund 360.000 Menschen verdienen mit dem Auto ihren Lebensunterhalt, sei es in Fahrzeug-Zulieferindustrie, in der Produktion von Fahrzeugen, KFZ-Werkstätten oder in der Mineralölindustrie. 2001 wurden in Österreich 131.098 Pkw produziert. Rund 96 Prozent gelangten in den Direktexport. Die Produktion der hochwertigsten Geländefahrzeuge Mercedes-G, Jeep Grand Cherokee, Mercedes E, Chrysler Voyager, PT Cruser und ab 2004 die Produktion des BMW X3 zeigt die Verankerung Österreichs als automobiles Herstellerland", sagte heute, Freitag, ÖVP-Staatssekretär Mag. Helmut Kukacka zur Eröffnung des Linzer Automobilsalons. 12 Prozent der insgesamt in Österreich unselbständig beschäftigten seien im automotiven Sektor tätig, dies sei jeder achte Arbeitsplatz, betonte Kukacka. ****

Bereits seit 1994 erwirtschafte Österreich im KFZ-Bereich kontinuierlich einen Handelsbilanzüberschuss. "Die Kfz-Zulieferexporte zu den unterschiedlichen Herstellerwerken überdecken wertmäßig die PKW-Importe", so Kukacka. In keinem Land der Welt würden so viele Pkw-Mortoren pro Kopf gefertigt.

Während die Fahrzeugindustrie 1980 gemessen an der abgesetzten Produktion noch auf Platz 10 von 24 Industriebereichen zu finden gewesen sei, liege sie heute bereits an vierter Stelle. "Innerhalb von 20 Jahren hat sich der Produktionswert verfünffacht!", betonte Kukacka. Einschließlich der gewerblichen Hersteller, sowie der von anderen industriellen Fachverbänden betreuten Kfz-Zulieferunternehmen umfasse der gesamte automotive Sektor in Österreich rund 700 Unternehmen mit einem relevanten Produktionsvolumen von rund 21,8 Milliarden Euro, schloss Kukacka.

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