• 14.03.2003, 13:12:27
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IRAS: Außenministerin Ferrero-Waldner Erfinderin der "Schein"-Neutralität?

Anstelle redlicher Vermittlungsinitiativen, kniet die österreichische Außenministerin vor der einsamen Aggressionsachse der Kriegstreiber!

Wien (OTS) - Mit Anfang dieser Woche mussten drei irakische
Diplomaten ultimativ Österreich verlassen. Offensichtlich waren sie
Teil einer 300 Namen umfassenden Liste der USA, in welcher diese
Diplomaten der geheimdienstlichen Tätigkeit bezichtigt wurden.

Während Belgien und andere souveräne Staaten die US-Forderung nach
Ausweisung der Diplomaten zurückwiesen, erfolgte die devote
Befehlsexekution seitens des österreichischen Außenamtes umso
rascher.

Zwar wurde gegenüber der irakischen Botschaft als Grundlage für
die Ausweisung eine überhöhte Anzahl an akkreditierten Diplomaten
behauptet, dies entpuppt sich jedoch bereits bei oberflächlicher
Betrachtung als billiges Scheinargument, da erst vor wenigen Wochen
zwei der drei Diplomaten durch die österreichischen Regierungsstellen
akkreditiert wurden.

Durch diesen einseitigen, unfreundlichen Handlanger-Akt im Sinne
der amerikanischen Kriegstreiber bewies Ferrero-Waldner einmal mehr,
daß Aussagen, wonach Österreichs Position in der Irakfrage gleich der
von Schweden und Irland sei (Format Nr.11/03) unwahr sind. Denn
gerade das neutrale Schweden kritisiert ausdrücklich das
völkerrechtswidrige Verhalten der USA.

Österreichs Außenpolitik für die Beseitigung von Personen?

In der Zeitschrift Format (Nr. 11/03) behauptet der ehemalige
Generalsekretär des Außenamtes, Dr. Albert Rohan, ferner, daß
Österreich Bemühungen unterstütze, den "amerikanischen
Interventionsgrund zu beseitigen, nämlich die Person Saddam Hussein".

Diese skandalöse Aussage bezüglich des Bemühens um Beseitigung
eines Staatsoberhaupts eines souveränen Staates, der mit Österreich
diplomatische Beziehungen unterhält, ist gepaart mit dem Wunsch von
Dr. Ferrero-Waldner nach einer zweiten UN- (Kriegs-) Resolution
gegen den Irak, um dadurch den Amerikanern Überflüge von Kriegsgerät
über Österreich gewähren zu können, ein weiteres Indiz für die
servile Pro-Kriegstreiber-Politik der Frau Außenminister.

Während die mittlerweile stark angeschlagenen Kriegsbefürworter
Aznar und Blair langsam nach Ausstiegsszenarien aus ihrer desaströsen
US-Hörigkeit suchen, manövriert Dr. Ferrero-Waldner Österreich auf
das Europa-feindliche Parkett der Kriegstreiber.

Die Iraqi-Austrian-Society verurteilt auf das Schärfste die
US-Befehlsempfänger-Politik Österreichs, die den traditionell guten
Beziehungen unseres Landes in der arabischen Welt nachhaltig Schaden
zufügt.

"Sollte die Frau Außenminister hingegen ihre US-Handlanger-Politik
gegen den Willen der breiten Mehrheit der österreichischen
Bevölkerung fortsetzen, wäre sie als Außenministerin von Costa Rica
besser aufgehoben", betonte abschließend der Generalsekretär der
IRAS, Mag. Robert Stelzl

Rückfragehinweis:
Mag. Robert Stelzl
Gen.-Sekr. IRAS
Tel.:0676 616 30 55

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