Swoboda: Konzentration von EU-Agenden könnte Sinn machen

Koordinierteres Auftreten in Brüssel erforderlich

Wien (SK) "Eine Konzentration der EU-Agenden im Bundeskanzleramt könnte sich als sinnvoll erweisen. Österreichs Interessen litten in den vergangenen Jahren ohnedies an einer problematischen Kontur- und Konzeptlosigkeit der Bundesregierung in Europafragen", erklärt der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament Hannes Swoboda Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Wenn die neue Regierung Österreich im Ausland stärker vertreten möchte, genüge es allerdings nicht, nur die Kompetenzverteilung im Inland zu verändern. Es müsse auch gegenüber Brüssel ein koordinierteres und profilierteres Auftreten erfolgen. ****

"Die notwendige Koordination mit den Europaabgeordneten war unter der alten Bundesregierung gleich Null, was sich auch in der Transitfrage bitte gerächt hat", so Swoboda abschließend. (Schluss) cs/mm

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