Fachhochschule im Forschungsbereich klar positioniert Ut.: LH Sausgruber: Neben Auftragsforschung künftig auch Eigenforschung betreiben

Dornbirn (VLK) - Die Fachhochschule Vorarlberg hat sich
durch die drei Schwerpunkte "Mikrosystemtechnik", "User
Centered Technologies" und "Produkt- und
Prozessoptimierung" auf die künftigen Kernbereiche ihrer Forschungsaktivitäten festgelegt. War die Fachhochschule
bisher hauptsächlich auf Auftragsforschung ausgerichtet
(einzelne Unternehmen gaben eine Forschungsstudie in
Auftrag), wird künftig durch personelle und
infrastrukturelle Verbesserungen zusätzlich auch
Eigenforschung und vertiefte Forschung möglich sein,
informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber. ****

Abgeleitet vom "Entwicklungsprogramm 2000 – 2006" des
Landes Vorarlberg und dem Ziel einer "auf Wissen und
technologischer Innovation basierenden regionalen
Wirtschaft" werden drei Forschungszentren eingerichtet bzw.
sind - im Fall der Mikrosystemtechnik - im Aufbau
begriffen. Die drei Schwerpunkte sollen insbesondere zukunftsweisende Lösungen für – heimische - kleine und mittelständische Unternehmen bringen, betont der
Landeshauptmann.

Drei Forschungsschwerpunkte

"Es ist nicht Aufgabe der Fachhochschule, sämtliche
Forschungs- und Entwicklungsaufgaben abzudecken. Deshalb
sind Schwerpunktbildungen notwendig", informiert
Landeshauptmann Sausgruber:
- Die Mikrosystemtechnik gilt als eine äußerst wichtige Technologie des 21. Jahrhunderts und wird vielseitig
angewandt, beispielsweise in der Produktion von Hörgeräten,
der Montage von Mikrosteckern aus Mikrometallteilen und Mikrospritzgussteilen, oder in der Chipmontage.
- User Centered Technologies: Dabei geht es um die
Optimierung der Schnittstelle von Mensch und Technik.
Technische Anwendungen sollen möglichst benutzerfreundlich gestaltet sein (z.B. Gestaltung eines Displays).
- Produkt- und Prozessoptimierung: einzelne Logistiksysteme
sollen optimiert werden, dient der Schonung von Ressourcen (Arbeitsaufwand, Energie,...)

Finanzierung beantragt

Der Ausbau der Forschungslandschaft erfolgt größtenteils
durch das FHplus-Förderprogramm: 70 Prozent der
Fördermittel werden vom Bund, 30 Prozent vom Land zur
Verfügung gestellt. Derzeit sind Fördermittel beantragt,
mit ersten konkreten Entscheidungen wird im Frühsommer
gerechnet.
(wm/tm,nvl)

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20141
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0004