Lohnabschluss Holzindustrie für 2003 und 2004

Verantwortungsvolle Sozialpartnereinigung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten

Wien (PWK145) - In der Verhandlungsrunde am 13.03.2003 konnten
sich die Gewerkschaft Bau-Holz und der Fachverband der Holzindustrie auf einen Lohnabschluss für die ca. 25.000 Arbeiter in der Holzindustrie einigen. Die Mindestlöhne werden jeweils mit 1. Mai 2003 und 1. Mai 2004 um 2,1 % erhöht. Für die IST-Löhne wurde jeweils eine Erhöhung um 2,0 % vereinbart.

Gleichzeitig, so der Verhandlungsleiter des Fachverbandes der Holzindustrie, Roland Ragailler, wurden im Rahmenrecht Anpassungen bzw. Verbesserungen, die sowohl im Interesse der Arbeitnehmer- als auch der Arbeitgeberseite liegen, vorgenommen. Dies betrifft etwa eine Verlängerung der Kündigungsfristen oder die Regelung, dass bei Selbstkündigung des Dienstsnehmers kein Postensuchtag gebührt. "Auch in einem wirtschaftlich und außenpolitisch schwierigen Umfeld war es wichtig, nach harten Verhandlungen eine verantwortungsvolle Sozialpartnereinigung zu finden", schloss Ragailler. (us)

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