BV-Kaufmann: "Zwei Volksgaragen für Mariahilf!"

Wien (SPW-K) - "In der gestrigen Sitzung der Mariahilfer Bezirksvertretung wurde mit grosser Mehrheit beschlossen, dass an zwei Standorten im Bezirk Projekte einer Volksgarage ausgearbeitet werden sollen. Die Standorte sind der Richard Waldemar Park (Hofmühlgasse 10-12) und die Mittelgasse 20-22. In den diesbezüglich beschlossenen Anträgen sind auch schon die Bedingungen für den Bau der Garagen formuliert", sagte die SPÖ-Bezirksvorsteherin des 6. Bezirkes, Renate Kaufmann heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien.****

Die Anzahl der Autos im Bezirk steige, so Kaufmann, die zur Verfügung stehenden Parkplätze in den Strassen aber nicht, überdies seien die gewerblich genutzten Parkhäuser in Mariahilf mit hohen Kosten verbunden. "Für 300 MariahilferInnen wird mit der Errichtung der beiden Volksgaragen die tägliche mühsame Suche nach einem Parkplatz ein Ende haben. Das sind täglich 300 Autos, die heute noch bis zu einer Stunde durch den Bezirk kurven um eine Parklücke zu finden, was natürlich auch die Umwelt enorm belastet", betonte die Bezirksvorsteherin.

Bei den Volksgaragen werde es sich um mehrgeschossige Tiefgaragen für jeweils 150 Dauerparker handeln, nähre Details zu den Bauprojekten seien noch zu verhandeln, sagte Kaufmann, doch die Bedingungen des Bezirkes für den Bau seien bereits formuliert:
Grundsätzlich solle mit dem Bau die Möglichkeit geschaffen werden den öffentlichen Raum und somit die Wohnumgebung der MariahilferInnen aufzuwerten und auch die subjektive und objektive Lebensqualität müsse verbessert werden.

Als Bedingungen des Bezirkes nannte die Bezirksvorsteherin folgende Eckpunkte: Für das Projekt im "Richard-Waldemar-Park"
o) Die Oberfläche der Volksgarage, also der derzeit eher unattraktive und kaum benutzte Spielplatz, ist zu erneuern, ein attraktiver Park soll entstehen..
o) Die Problemstoffsammelstelle und die öffentliche WC-Anlage - heute oft Auslöser für Beschwerden bei den BewohnerInnen - soll zu Lasten des Errichters der Garage einer adäquaten Lösung zugeführt werden. o) Arrondierung des öffentlichen Raumes im Zusammenhang mit der Reduktion von Parkplätzen und Verbesserungen für die Fußgänger.

Für das Projekt Mittelgasse 20- 22:
o) Attraktive Wiederherstellung der Schulfreifläche (Schulgarten) für die angrenzende Volksschule.
o) Bauliche Umsetzung des festgesetzten "Fußweges" in der Mittelgasse.
o) Arrondierung des öffentlichen Raumes im Zusammenhang mit der Reduktion von Parklätzen und Verbesserung für die Fußgänger.

"In einer Anfang des Jahres durchgeführten Befragung waren rund 75 Prozent für den Bau der Volksgarage daher glaube ich, dass mit der gestrigen Beschlussfassung eine Entscheidung im Sinne der BürgerInnen des Bezirkes gefallen ist. Sobald die Projekte im Detail ausgearbeitet sind, werden sie in der Bezirksvorstehung für alle BewohnerInnen von Mariahilf öffentlich präsentiert", sagte Kaufmann abschließend. (Schluss)

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