FP-Strache: "Wien-Mitte" wird so nicht gebaut" - die FPÖ hat sich durchgesetzt!

Am Ende eines 10 jährigen Kampfes der Wiener Freiheitlichen gemeinsam mit Bürgerinitiativen gegen die Monstertürme, hat sich schließlich der Verstand und die Vernunft durchgesetzt!

Wien, 14-03-2003 (fpd) - "Als großartigen Erfolg für die Bürger der Stadt", bezeichnete heute der freiheitliche Landesobmann-Stellvertreter, LAbg. GR Heinz-Christian Strache, den Rückzieher der Stadt Wien beim weltkulturerbefeindlichen Bahnhofsprojekt Wien-Mitte.****

Seit über 10 Jahren kämpfen die Wiener Freiheitlichen gemeinsam mit den Bürgerinitiativen gegen die Hochhausverbauung im Stadtzentrum und wurden von Seiten der Verantwortlichen jahrelang als Querulanten, Verhinderer und vom Bürgermeister sogar als "Mörder" bezeichnet. Daß es schlussendlich doch noch zu einem Einsehen Häupls gekommen ist, sei zwar begrüßenswert, jedoch um ein Jahrzehnt zu spät und vor dem Hintergrund der unnötigen Diskussion ein Indiz dafür, daß die Wiener Rathaussozialisten völlig aus dem Tritt gekommen seien.

Diese Stadt, so Strache, werde nicht mehr regiert, diese Stadt werde von Häupl und seinen Genossen nur mehr verwaltet und das nunmehr missglückte Bahnhofsprojekt mit seinen Millionenverlusten, symbolisiere schlussendlich die in Zahlen gegossene Chaospolitik der SPÖ in Wien.

Natürlich sei gerade bei Wien-Mitte großer Handlungsbedarf gegeben, da dieser Schandfleck im Herzen Wiens einer dringenden Erneuerung bedürfe. "Dabei ist", so Strache, "daran zu erinnern, daß es die sozialistischen Verkehrsminister sowie die Wiener SP-Bürgermeister der letzten 30 Jahre waren, die den Bahnhof Wien-Mitte derart verkommen lassen haben, daß wir heute in der Landstraße jene bezeichnenden baulichen Zustände, nämlich ein "Rattenloch", haben."

Ziel müsse jetzt jedenfalls ein schnell durchzuführender Architekturwettbewerb sein, der vor dem Hintergrund der laufenden Diskussion die Weltkulturerbeverträglichkeit des neuen Projekts garantiere. Weder die UNESCO, noch die Bürger und Anrainer dürfen von diesem Prozess ausgeschlossen werden und es sei jedenfalls höchst an der Zeit, eine bestmögliche Lösung zu finden.

Die Höhenentwicklung habe sich bei jenen 65m einzupendeln, wie sie von LAbg. GR Strache bereits seit 1992 eingefordert und auch immer wieder, auch im Ursprungsprojekt, definiert wurde. Die Ernsthaftigkeit des Umdenkens der Wiener SPÖ werde jedoch mit Sicherheit auch am Umgang mit dem Vienna-City-Tower gemessen werden, wo Bürgerrechte mit Füßen getreten und rechtskreative Fakten geschaffen wurden. Auch in diesem Fall werde die FPÖ einen sofortigen Baustopp einfordern und ihren politischen Kampf auf jeden Fall weiterführen. Strache erinnerte dabei an die Flächenwidmung, sowie das Übergehen von Anrainern beim damaligen Verfahren. Diese Form der Rechtsinterpretation kenne man höchstens aus ehemaligen Ostblockstaaten. Der Vienna-City-Tower sei jedenfalls ein Sündenpfahl, wo mit permanenter Rechtsverweigerung agiert wurde -auch diesen Turm werde man bis zum Schluß bekämpfen, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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