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Ungarns schönste Landschaften - Der Balaton - Meer der Ungarn

Wien (OTS) - "Verliebt in den Balaton" ist kein leeres Wort. Wer einmal hier war, kommt immer wieder. Warum das so ist, können nicht einmal passionierte 'Plattenseer' genau sagen, obwohl sie unendlich viele Gründe aufzählen könnten. Sicher ist, daß das "ungarischen Meer", mit fast 600 km2 Wasserfläche der größte und auch wärmste Steppensee Europas, und seine Umgebung für jede Altersgruppe etwas zu bieten hat. Und die Worte József Egris, des großen impressionistischen Malers des Sees, über "seinen" Balaton, daß dieser "ein Paradies für Körper und Geist, in dem immer Sonntag ist" sei, haben bis heute Gültigkeit.

Mittlerweile hat sich der Balaton längst vom sommerlichen Badeparadies zur Ganzjahresdestination entwickelt. Der am Nordufer beginnende Nationalpark Balaton-Oberland bietet vor allem im Frühjahr ein unvergeßliches Naturerlebnis. Mit etwas Glück kann man seltene Pflanzenarten, wie den Wolligen Fingerhut oder die Orientalische Gemswurz, oder einige Vertreter der über 100 geschützten Tierarten, wie die Zwergohreule, zu Gesicht bekommen. Eines der eindrucksvollsten Naturdenkmäler des Nationalparks ist das Káli-Becken mit seinem Steinernen Meer, einer einzigartigen eiszeitlichen Formation. Hier findet man auch das Naturschutzgehöft Salföld, in dem man bis heute die altungarischen Haustierrassen wie Büffel, Graurinder und Zackelschafe bewundern kann. Eine wahre Fundgrube von Naturschätzen bildet auch die Halbinsel Tihany, Teil des Nationalparks und bekannt für ihre großartige Benediktinerabtei. Auf ihrem Basalttuffboden wachsen mediterrane Pflanzenfamilien, wie Flaumeichen und Perückensträucher, aber vor allem der herrlich duftende, tiefblaue Lavendel. Der erste Lehrpfad Ungarns leitet den Wanderer mit zweisprachigen Schautafeln quer über die Halbinsel und macht mit den geologischen und botanischen Besonderheiten vertraut. Die weithin sichtbaren vulkanischen Basaltkegel von Badacsony sind von Reben bewachsen, aus denen köstlicher Wein gekeltert wird. Die historischen Kelterhäuser und Kirchlein in den Bergen zeugen bis heute von der uralten Weinkultur der Region.

Rund um den See liegen auch bedeutende Kurorte. Allen voran Hévíz, aber auch Keszthely oder Balatonfüred, einer der jüngsten Kurorte der Region ist Zalakaros, dessen großzügiges Heilbad von einer Quelle mit über 90 Grad C gespeist wird. Zalakaros liegt am Rande des einzigartigen Vogelschutzreservates "Kis Balaton" mit über 300 brütenden Vogelarten und mehreren Tausenden Zugvögeln, von denen zahlreiche Arten streng geschützt sind, darunter die Weißbartschwalbe und der Rallenreiher.

Die Badesaison am Balaton beginnt im Mai, wo der See mitunter schon um die 20 Grad C hat und die Orte rund um das Meer der Ungarn in einen wahren Festtaumel verfallen. Beschwingt durch den Frühling und die warmen Sonnenstrahlen eröffnete die Stadt Keszthely am Westufer den Festreigen, der den ganzen Mai über andauert. Mit Theater, Konzerten im Schloß Festetics und in den Straßen der Stadt, Umzügen, Folklore und vielem mehr erfreut man sich und die Gäste. Gleichermaßen gefeiert wird auch in zahlreichen anderen Orten am See, etwa in Siofók, dem schönsten Blumendorf Europas, oder in Balatonfüred, wo Mitte Mai die berühmte Segelregatta stattfindet.

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