Großes Interesse der NiederösterreicherInnen an neuer Breitbandtechnologie

Wien (OTS) - Fessel-GfK Studie belegt die bereits hohe Bekanntheit der neuen Breitband-technologie und das große Interesse der Bevölkerung - Telekom Austria investiert massiv in den Standortfaktor Breitband in Niederösterreich - 40 neue ADSL-Vermittlungsstellen werden im Jahr 2003 errichtet

Das Marktforschungsinstitut Fessel-GfK hat im Auftrag von Telekom Austria den Bedarf an der neuen Breitbandtechnologie in Österreich untersucht. Konsumenten, Klein- und Mittelbetriebe sowie Bürgermeister und Regionalmanager wurden zum Bedarf an Breitband-Internet, zur Zufriedenheit mit dieser neuen Technologie sowie zu konkreten Anschaffungsabsichten und zu unterschiedlichen Nutzungswünschen interviewt.

Ein Breitband-Zugang mit der technischen Bezeichnung ADSL ermöglicht wesentlich höhere Datenübertragungsraten als ein herkömmlicher Internetanschluss und eignet sich für die gleichzeitige Daten-, Bild-und Videoübertragung in hoher Qualität. Zusätzlich besteht eine gute Kostenkontrolle, da Breitbandanschlüsse im Wesentlichen nutzungsunabhängig mit einem monatlichen Pauschalpreis verrechnet werden.

Gute Noten für Breitband-Zugang

Die Studie zeigt, dass im Gegensatz zu den Nutzern eines herkömmlichen Modems (Note 3,3) die Zufriedenheit der Breitband-User mit der Schnelligkeit des Internetzugangs deutlich höher ist (Note 1,6). Das Anschaffungsinteresse der Niederösterreicher an einem Breitband-Anschluss ist auch dementsprechend hoch und übertrifft den Österreich-Durchschnitt um 3 Prozentpunkte. Für ein Drittel der Niederösterreicher, die noch keinen Breitband-Anschluss haben, wäre diese Technologie sehr interessant bzw. interessant. Derzeit verfügen 32 Prozent der befragten Klein- und Mittelbetriebe über einen Breitband-Internetzugang und immerhin fast die Hälfte der niederösterreichischen Bevölkerung, nämlich 43 Prozent, haben den Begriff "Breitband" schon einmal gehört oder gelesen.
Hohe Internetnutzung der niederösterreichischen Unternehmen

"In Bereichen, in denen die Abwicklung per Internet einen konkreten Vorteil bringt, sind die niederösterreichischen Unternehmer im Österreich-Vergleich "Heavy-User’", erklärt Maria Leisch, Abteilungsleiterin Telekommunikation/IT des Fessel-GfK Instituts für Marktforschung. 25% der niederösterreichischen Unternehmen nützen das Internet für An- und Abmeldungen bei der Sozialversicherung, 23% (um 5 Prozentpunkte mehr als der Österreich-Durchschnitt) regeln ihre Steuerangelegenheiten online und 59 % verwenden im Arbeitsalltag Formulare aus dem Internet. Außerdem wickelt mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (53%) ihre Bankgeschäfte per Internet ab und 39% stellen online Anträge an Behörden und Ämter. Laut Leisch liegt die Zukunft der Internetdienste daher eindeutig in den Anwendungen von E-Government und E-Commerce.

Breitband-Internet für niederösterreichische Gemeinden wichtig

Breitband-Internet wird sowohl von den Gemeinden als auch von der Region Niederösterreich insgesamt als notwendige Investition in die Zukunft eingeschätzt. So sehen praktisch alle Regionalmanager in der Breitband-Technologie ein unbedingtes Muss, und auch die Hälfte der Bürgermeister äußerte sich in der Befragung durch Fessel-GfK sehr positiv zu einem schnelleren Internetanschluss via Breitband. Beide Gruppen befürworten vor allem die elektronische Abwicklung von Behördenwegen im Rahmen des "E-Government".

35,8 Mio. Euro Investitionen in Breitband-Ausbau von Niederösterreich

"In den Jahren 2000 bis 2002 wurden in Niederösterreich insgesamt 35,8 Millionen Euro für Breitbandinfrastruktur aufgewendet", betont Ing. Mag. Rudolf Fischer, Vorstand von Telekom Austria. Mit diesen Investitionen konnte ca. die Hälfte aller Festnetzanschlüsse auf ADSL Technologie vorbereitet werden. "Die zu allen Haushalten verlegten Kupferkabeln stellen heute die wichtigste Ressource für den Ausbau von Breitband-Internet dar", erläutert Fischer. Im Jahr 2002 entschieden sich 15.000 neue Kunden für einen Breitband-Anschluss -das entspricht einem Zuwachs von 100 Prozent. Damit befindet sich Niederösterreich im Bundesländervergleich bei der Breitband-Nutzung eindeutig auf der Überholspur. Noch in diesem Jahr werden zusätzliche 40 Vermittlungs-stellen in Niederösterreich für Breitband-Internet adaptiert, wodurch am Jahresende Breitband für rund 70 Prozent der niederösterreichischen Haushalte und Unternehmen verfügbar wird.

Breitbandförderung

Um eine flächendeckende Versorgung in Niederösterreich zu gewährleisten, müssen die restlichen 200 Vermittlungsstellen auf ADSL umgerüstet werden. Für diese Umrüstung sind hohe Investitionen notwendig, die in den dünner besiedelten Gebieten in NÖ wirtschaftlich nicht kalkulierbar sind. In Skandinavien und Großbritannien werden bereits Förderprogramme umgesetzt, um auch in ländlichen Gebieten rasch Breitband zur Verfügung zu stellen. Hier sind zwei Arten von Förderungen erkennbar: Investitionsförderungen und Steuererleichterungen für die Konsumenten bei der Anschaffung eines Breitbandanschlusses. Telekom Austria regt gerade für die Grenzregionen Förderprogramme an, da eine moderne Telekominfrastruktur einen wesentlichen Standortvorteil darstellt.

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