SCHULTES: ARBEITSKRÄFTEMANGEL IN DER LANDWIRTSCHAFT RASCH BESEITIGEN

Wien, 13. März 2003 (VP-PK) Die Ostregion braucht eine Offensive zur Erweiterungsvorbereitung. Vor unserer Haustüre entstehen neue Märkte für unsere hochqualitativen Lebensmittel. Frische, Geschmack, Zubereitung und die hohe Lebensmittelsicherheit österreichischer Produkte wird gerade in den Nachbarländern sehr geschätzt. "Wichtig für unsere Wettbewerbsfähigkeit ist die Verfügbarkeit geeigneter Arbeitskräfte", ist Abg. Ing. Hermann Schultes überzeugt. Deshalb ist ihm ein rascher Abschluss der Grenzgänger- und Praktikantenabkommen mit Tschechien und der Slowakei ein dringendes Anliegen. ****

Der Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft wirke bereits als Entwicklungsbremse. Besonders betroffen von dieser Problematik sind durch den hohen Anteil an Handarbeit, neben Gemüse- und Weinbaubetrieben, auch die Biobauern, führte Schultes aus.

Wichtig ist auch die Zulassung junger Menschen aus den Erweiterungsländern als Lehrlinge in unseren Gewerbebetrieben. "Unsere Betriebe sollen ihre Dienstleistungen in den Erweiterungsländern mit sprachkundigen und gut ausgebildeten Fachkräften anbieten können. Leider gibt es hier von Seiten des Gewerkschaftsbundes heftigen Widerstand." Enttäuschend ist für Schultes, dass sich die Gewerkschaft immer wieder gegen dynamische Entwicklungen stellt, ohne dabei eigene Konzepte anzubieten und ermuntert den ÖGB zu positiven Vorschlägen: "Erweiterungsverlierer pflegen ihre Schwächen, Erweiterungsgewinner entwickeln ihre Stärken, das sollte sich auch der ÖGB ins Stammbuch schreiben."
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