Drei Jahre ADSL in Österreich: Vorarlberg zählt zu den Spitzenreitern bei der Breitbanddurchdringung

Wien (OTS) - 80% aller Vorarlberger Gemeinden und 40% der Unternehmen in Westösterreich haben einen Breitband-Zugang - 72 Vorarlberger Schulen surfen mit ADSL im Internet - Telekom Austria hat in Vorarlberg rund 57 Millionen Euro in ADSL-Technik investiert

"Vorarlberg hat in Bezug auf das schnelle Internet in Österreich die Nase vorne. Mit einem ADSL-Ausbaugrad von 93 % liegt es auch im europäischen Spitzenfeld und kann sich dadurch als attraktiver Wirtschaftsstandort im In- und Ausland präsentieren", betont DI Helmut Leopold, Leiter Produkt- und Technologiemanagement von Telekom Austria, anlässlich einer Pressekonferenz in Feldkirch. Österreichweit haben rund 80% aller ÖsterreicherInnen und Österreicher die Möglichkeit, das leistungsfähige Breitbandnetz für alle Anwendungen der Telekommunikation zu nützen. "Für das hochentwickelte ADSL-Netz hat Telekom Austria in den letzten vier Jahren in Vorarlberg rund 40 Millionen Euro investiert und damit Vorarlberg zu einem leistungsfähigen und innovativen IT-Bundesland gemacht. Zusätzlich sind 17 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen direkt Vorarlberger Unternehmen zugeflossen und haben so wichtige volkswirtschaftliche Impulse gesetzt", führt Leopold weiter aus.

Mit dem neuen Breitbandnetz ist Vorarlberg über den Knotenpunkt Feldkirch an den Jet2Web Stream von Telekom Austria angeschlossen -einem bis zu 320 Gbit/s leistungsstarken optischen Breitband-Datennetz, das sich über ganz Österreich bis nach Ungarn, Tschechien und Deutschland erstreckt. Neben höchster Telekom Austria Qualität in den genannten Staaten bietet es eine Anbindung an das leistungsfähigste Breitband-Datennetz der Welt. Dadurch wird beispielsweise Video-on-demand zwischen Vorarlberg und Prag oder Frankfurt Realität.

Vernetzte Gemeinden

Vorarlbergs Gemeinden haben den Stellenwert einer schnellen Internet-Anbindung frühzeitig erkannt und auf eine vernetzte Kommunikationszukunft gesetzt. "Von den insgesamt 96 Vorarlberger Gemeinden sind heute schon 89 Gemeinden an das Corporate Network Vorarlberg (CNV) angebunden. Bei 75 Gemeinden erfolgt die Anbindung im Rahmen des Breitband-Internets von Telekom Austria", zeigt sich Gemeindeverbands-präsident Mag. Wilfried Berchtold über die Ergebnisse erfreut. "Durch den Rahmenvertrag zwischen Telekom Austria und dem Vorarlberger Gemeindeverband konnte auch kleineren und mittleren Gemeinden ein kostengünstiger Tarif angeboten werden. Dadurch konnte die Kommunikation zwischen Gemeinden, Land und Bund entscheidend beschleunigt und damit der Service für die Bürger verbessert werden." Mit dem CNV können Gemeinden, Land und Bund auf einem gesicherten Zugang abseits des allgemein zugänglichen Internets miteinander kommunizieren. Dadurch können wichtige amtliche Dienstleistungen per Internet genutzt werden.

Wirtschaftsfaktor Breitband

Für viele Unternehmen ist die Anbindung an das Breitbandnetz heute schon ein entscheidender Faktor, um im globalisierten Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Telekom Austria ist damit nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsmotor der Region, sondern trägt dazu bei, Vorarlberg zu einem im In- und Ausland attraktiven High Tech Standort zu machen. Laut einer Studie von Fessel GfK nutzen 40% der befragten Klein- und Mittelbetriebe in Vorarlberg und Tirol einen Breitband-Zugang. Das zeigt einen starken Trend zur Breitbandnutzung für die westlichen Bundesländer im Vergleich zu Gesamtösterreich (35%). Im Geschäftsbereich werden die Internet-Anwendungen "Downloads von Formularen", "Online-Banking", "Einkauf übers Internet" und "Anträge an Ämter und Behörden" in Vorarlberg und Tirol wesentlich häufiger genutzt als im Rest von Österreich.

Schulen am Netz

Parallel dazu finden immer mehr Schulen ihren Weg ins World Wide Web. 72 der insgesamt 316 Vorarlberger Schulen - das sind rund 23 % -gelangen via ADSL ins Internet. Viele davon profitieren von der ASN-Plattform, auf der multimedial aufbereitete Lehr- und Lerninhalte angeboten werden. Kürzere Übertragungszeiten der Inhalte sowie die Möglichkeit, dass noch mehr Schüler und Lehrer gleichzeitig im Internet arbeiten können, zeichnen das ASN aus. Dadurch werden neue Bildungsinitiativen ermöglicht und geographische Standortnachteile für entlegene Schulen minimiert.

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