DOLINSCHEK: Licht ins Dunkel bei kranken Krankenkassensystemen bringen

Durchforstung der 16 Selbstbehalte

Wien, 2003-03-13 (fpd) - "Die Krankenkassen können eines sehr gut, nämlich jammern und nochmals jammern, doch konstruktive Vorschläge, wie man das Gesundheitssystem in Österreich ohne Beitragserhöhungen sanieren kann, das fällt ihnen sehr schwer", betonte heute FPÖ-Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek. ****

Wenn man in den Bereichen der Verwaltung, der Spitäler sowie bei den Gebietskrankenkassen interne Reformen durchführen würde, könnten Einsparungen, ohne daß es zu Mehrkosten bzw. Leistungskürzungen komme, erzielt werden, so Dolinschek. Nur durch solche Maßnahmen könnte man die Leistungen im Gesundheitssystem in den Griff bekommen und aufrecht erhalten.

"Die Krankenkassen sind bis dato jede vernünftige Antwort und jeden brauchbaren Vorschlag schuldig geblieben, wie unser hochwertiges Gesundheitssystem zukunftssicher gestaltet werden kann", bekräftigt Dolinschek. "Es ist höchste Zeit, daß Licht ins Dunkel bei den Krankenkassen kommt, denn nur so ist es zu erklären, daß interne Reformen ständig boykottiert werden", kritisiert Dolinschek.

Der freiheitliche Sozialsprecher betonte auch, daß man nicht vergessen soll, daß seinerzeit unter der SPÖ-ÖVP-Regierung bei den Sparpaketen 1995 und 1996 die größten Belastungen aller Zeiten, für die österreichische Bevölkerung mit 16 Selbstbehalten hereingebrochen sei und die Sozialversicherungsanstalten dazu geschwiegen hätten.

Aus Sicht des freiheitlichen Sozialsprecher ist es höchste Zeit, daß man sich bei den Krankenkassen Gedanken über interne Einsparungen mache, denn Potential dafür gibt es genügend, und nicht ständig die Bevölkerung belaste, schloß Dolinschek. (Schluß)

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