Wien-Mitte: Kabas begrüßt Architektenwettbewerb - Häupl soll aber "kühlen Kopf" bewahren

Weitere internationale Diskussion über den drohenden Entzug des Welterbeprädikates kann und darf sich Wien nicht leisten!

Wien, 2003-02-13 (fpd) - Bürgermeister Häupl solle in der Causa Wien-Mitte nicht die "beleidigte Leberwurscht" spielen und der FPÖ vorwerfen, sie hätte dem Ruf Wiens durch ihre Haltung in der Causa Wien-Mitte Schaden zugefügt. Diesen Vorwurf könne nicht einmal er, Häupl, selber ernst meinen. Ein Architektenwettbewerb sei jedenfalls zu begrüßen und entspreche auch einer langjährigen Forderung von uns, so heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas. ****

Faktum sei jedenfalls, daß es gerade die FPÖ gewesen sei, die durch ihre konsequente Ablehnung des Monsterturmprjektes in Wien-Mitte das Welterbeprädikat für unsere Innenstadt gerettet habe. "Ich verstehe, daß Bürgermeister Häupl, nachdem er das Hochhausprojekt Wien-Mitte-über lange Zeit hinweg persönlich favorisiert habe, nun eine politische Niederlage zu verzeichnen habe. Als Bürgermeister wäre er jedenfalls gut beraten, im Interesse der Stadt dennoch kühlen Kopf zu bewahren und den breitest möglichen Konsens für eine sachliche Neuorientierung zu suchen", so Kabas.

Ein Alternativprojekt als Ergebnis eines objektiven Architektenwettbewerbes muß jedenfalls gewährleisten, daß es zu einer rechtskonformen Einbindung der Anrainer, einer von Beginn weg gewährleisteten Einbindung der UNESCO sowie absoluten Stadtbildverträglichkeit kommen muß. "Eine neuerliche, internationale Diskussion über den drohenden Entzug unseres Welterbeprädikates kann und darf sich Wien auf keinen Fall leisten", so der Wiener FP-Obmann. (Schluß) HV

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