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Geheimtip der Woche: Nationaler Gedenkpark Ópusztaszer

Wien (OTS) - Tradition ist etwas, das tief in der ungarischen Bevölkerung verwurzelt ist. Sie zeigt sich in lebendigem Brauchtum, in der Musik und den Tänzen der Volkes, in der Küche und im überlieferten Kunsthandwerk. Wen wundert es da, daß die Ungarn, die irgendwo aus den geheimnisvollen Tiefen der Mongolei ins Karpatenbecken kamen, genau an jener Stelle in der Südlichen Tiefebene, wo 896 die Landnahme durch die Reiter Fürst Árpáds erfolgte, einen monumentalen Gedenkpark errichteten. Ein Gedenkpark, der es wert ist, allein seinetwegen hierher zu kommen.

Auf 55 Hektar findet sich ein lebendiges Museum ungarischer Kultur und Lebensweise. Zentrum ist die Rotunde mit wechselnden Ausstellungen und vor allem dem großartigen Rundgemälde von 120m Länge und 15 m Höhe des Malers Árpad Feszty, der darauf 1894 "Das Eintreffen der Magyaren" festhielt. Es stand lange Zeit in Budapest, wurde im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, und ist nun, nach der mühevollen Restaurierung in Ópusztaszer zu bewundern. Das Monumentalbild umgibt ein Rund von 38 m Durchmesser und scheint übergangslos in die Landschaft davor zu fließen, eine Geräuschkulisse vor den einzelnen Abschnitten erfüllt die überaus lebendig gestalteten Landschaften und Figuren mit Leben.
Auf einem Spaziergang durch den Park begegnet man der Statue Fürst Árpáds und einer Reihe von ungarischen Königen, mongolischen Jurten, in deren Innerem sich das Zusammenwirken von Mensch und Natur spiegelt, und einem Freilicht-Dorfmuseum, das man gemächlich durchwandern sollte. Hier gibt es Bauernhäuser und Scheunen mit Paprikazöpfen, ein altes Postamt, eine Schule und einen Kram-Laden, wo man Schnürsenkel, Gewürze und Süßigkeiten noch offen und stückweise erhält wie in alten Zeiten. Im Weinkeller des Dorfes in einem typischen Paprikahaus aus Szeged, gibt es ungarische Gerichte und lokale Weine zu verkosten. Auch die alten ungarischen Haustierrassen kann man hier bewundern.

Eine urige Csárda lädt zur Stärkung bei Schlachtplatte und Lángos ein, jene flaumigen Originale, die mit unseren Jahrmarktserzeugnissen absolut nichts gemein haben.
Von 1. April bis 31. Oktober finden täglich zahlreiche Veranstaltungen im Freien statt. Picknicks, Gulaschkochen, Reitershows, Kutschenfahrten, Folkloreprogramme, Anglerwettbewerbe, Bogenschießen, und vieles mehr statt. Spezielle Programme gibt es natürlich auch für Kinder, außerdem kann man auf einem Trimm-Dich-Pfad seine Fitness testen, ausgedehnte Wanderungen unternehmen, und gegen Voranmeldung Familienfeste, Firmenfeiern, Seminare und Tagungen organisieren lassen.

Der Nationale Gedenkpark Ópusztaszer ist ganzjährig geöffnet. Im Winter können nur die Rotunde mit dem Rundbild sowie das Dorfmuseum von außen in der Zeit von 9-16 Uhr besichtigt werden. Die Freilichtsaison dauert vom 1. April bis 31. Oktober, Öffnungszeiten im Sommer 9-18 Uhr.

Informationen:
Nationaler Gedenkpark Ópusztaszer
H-6767 Ópusztaszer, Szoborkert 68
Tel.: 0036/62/275133, Fax: 0036/62/275007 info@opusztaszer.hu
Internet: http://www.opusztaszer.hu

Rückfragen & Kontakt:

Ungarisches Tourismusamt
A-1010 Wien, Opernring 5
Tel.: 01/585 20 12-13
Fax: 01/585 20 12-15
ungarn@ungarn-tourismus.at
http://www.hungarytourism.hu
http://www.travelport.hu

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