Heinzl: Vollausbau der S 33 um Jahre und viele Unfallopfer zu spät

Bau der S 34 (B334) ebenso lange von NÖ Landesverkehrsreferent Pröll verzögert

St. Pölten (SPI) - "Es ist eigentlich erschütternd, dass zuerst ein schwerer Unfall mit einem Todesopfer, zu dem zufällig der NÖ Landesverkehrsreferent hinzukam und der wie jeder verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer Erste Hilfe leistete, den Meinungsumschwung für einen rascheren Vollausbau der S 33 - der Sparautobahn - brachte. Würde ohne diese Zufälligkeit noch immer verzögert, würden ohne diese Zufälligkeit noch immer Menschen über Gebühr und ohne Grund übermäßig gefährdet werden? Der Vollausbau der S 33 wird von den St. Pöltner Sozialdemokraten seit mehr als zwei Jahrzehnten gefordert - aber es bedurfte erst eines schweren Verkehrsunfalls, damit sich beim NÖ Landesverkehrsreferenten etwas Verantwortungsbewusstsein regte", kommentiert der St. Pöltner Nationalrat und Bezirksvorsitzende Anton Heinzl den diese Woche -wohl nicht zufällig im Wahlkampf - begangenen Spatenstich zum Vollausbau der S 33.****

Doch noch einige weitere wichtige Verkehrsprojekte, ja große Gefahrenstellen im Bezirk St. Pölten harren noch immer ihrer "Beschleunigung". Besonders unfallgefährdet ist die B 20 - die Mariazeller-Bundesstraße. Jedes Jahr kommt es zu Unfällen mit Todesopfern und Schwerverletzten. Trotzdem geht mit der Entlastungsroute, der St. Pöltner Südumfahrung, der S 34 oder B 334 mit einer großzügigen Umfahrung von Wilhelmsburg, nichts weiter. Hier wird weiter verzögert - und die Unfälle passieren weiter. Nicht zu vergessen ist auch das tägliche "Überlastungsszenario". Staus in den Stunden des morgendlichen Berufsverkehrs, Staus bei der abendlichen Rückfahrt. "Die St. Pöltnerinnen und St. Pöltner wollen nicht warten, bis wieder die Zufälligkeit Herrn Landesverkehrsreferenten Pröll an den Ort eines Unfalls an der B 20 führt. Ebenso wie der Vollausbau der S 33 muss die rasche Realisierung der S 34 (B334) absolute Priorität für den Bezirk St. Pölten haben. Ich hoffe nur, dass es der S 33 nach dem 30. März nicht ebenso geht wie der St. Pöltner Güterzugumfahrung und anderen Projekten - nämlich verordneter Baustopp, weil ja die Spatenstiche eigentlich nur für die Landtagswahlen waren", so Heinzl abschließend.
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