Swoboda: Djindjics Tod ist schwerer Rückschlag

Dürfen Situation im ehemaligen Jugoslawien nicht aus den Augen verlieren

Wien (SK) "Noch vor wenigen Wochen hatte ich die Gelegenheit mit dem serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic zu einem ausführlichen Gespräch in Belgrad zusammenzutreffen. Nicht nur für mich, sondern für viele war er die Symbolfigur für wirtschaftliche Reformen, für das Zurückdrängen des Nationalismus und für die Zusammenarbeit mit dem Haager Tribunal", erklärte SPÖ-Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, bei einer Sitzung des Europäischen Parlaments anlässlich einer Debatte zum EU-Einsatz in Mazedonien. ****

"Djindjic war maßgeblich am Sturz von Milosevic beteiligt und arbeitete kontinuierlich an der politischen und wirtschaftlichen Annäherung seines Landes an den Westen und seine Werte. Sein Tod ist daher ein schwerer Rückschlag und zeigt wie instabil und unruhig die politischen Verhältnisse in Ex-Jugoslawien sind. Er verdeutlicht, dass wir trotz der momentan großen internationalen Probleme, die Situation im ehemaligen Jugoslawien nicht aus den Augen verlieren dürfen", so Hannes Swoboda. (Schluss) ns/mm

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