Österreichischer Tierschutzverein appelliert an Autolenker: Bitte vorsichtig fahren - Krötenwanderzeit!

Wien (OTS) - Im Frühling beginnen unsere heimischen Amphibien ihre Wanderung zu den Geburtsgewässern um zu laichen. Dabei haben es Frosch und Co aber nicht leicht. Stark befahrene Straßen und zugeschüttete Teiche gefährden ihren Bestand.

Durch ein immer stärkeres Umweltbewusstsein sind Amphibien zu Sympathieträgern im Naturschutz geworden. Mehr als 50 % der heimischen Amphibienarten sind jedoch unmittelbar vom Aussterben bedroht. Selbst früher so verbreitete Arten wie der Laubfrosch sind heute in ihrem Fortbestand stark gefährdet.

Die Ursachen für ihren Rückgang sind vielfältig: Auffüllung der Laichgewässer, Zerschneidung ihrer Wanderwege durch Straßen, Zerstörung naturnaher Feuchtwiesen, Hecken und Wälder. Die Vernichtung des Nahrungsangebotes durch Insektizide und der Besatz von Kleingewässern mit Fischen sind weitere Faktoren. Viele Fische fressen Laich, Larven und Alttiere und vernichten sehr schnell ganze Populationen.

Gerade jetzt beginnen unsere heimischen Amphibien aus ihren frostsicheren Verstecken zu kriechen. Im März, wenn die Temperaturen auch nachts über 5 Grad C bleiben und wärmerer Regen einsetzt, beginnen die ersten Kröten in Richtung ihrer Laichbiotope zu wandern.

Der Österreichische Tierschutzverein empfiehlt daher Autofahrern speziell nachts vorsichtig zu fahren und das Tempo zu drosseln. Bestimmte Straßen, von denen bekannt ist, dass sie von Kröten überquert werden, sollten nach Möglichkeit gemieden werden.

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