Graf verteidigt seinen rechten Bruder

ÖH Uni Wien fordert Ausschluss von Friedrich STEFAN aus dem Unirat

Wien (OTS) - Die Universitätsvertretung verurteilt die heutigen Angriffe von Ex-FPÖ-Wissenschaftsprecher Martin Graf auf Uni-Wien Rektor Georg Winckler auf das Schärfste. Gleichzeitig ermutigt die Studierendenvertretung Winckler, entschieden gegen politische Einflussnahme durch den Unirat aufzutreten. Rechtsextreme Burschenschafter wie Friedrich STEFAN im Unirat sind genauso verzichtbar wie deren Verteidigung durch Ex-Parlamentarier Martin Graf.

"Plumper hätte eine blauschwarze Einfärbung der Uniräte gar nicht mehr stattfinden können", ärgert sich Angelina Zenta vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Einen Tag nach dem Scheitern der Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und ÖVP wird eine Liste präsentiert. An der Uni Wien wurde Karl Stoss vom ProminentInnen-Komitee für Wolfgang Schüssel und eben Friedrich STEFAN aus derselben Burschenschaft wie Martin Graf nominiert. Wenn der Olympia-Burschenschafter Graf behauptet, es habe diesbezüglich keine Absprachen gegeben, dann macht er sich einfach lächerlich", so Zenta weiter.

"Mit der Nominierung des Burschenschafters STEFAN fühlen wir uns vor den Kopf gestoßen", so Zenta. "Wenn Graf von einem Schaden für die Uni spricht, dann sollte er sich überlegen, was es bedeutet, wenn so ein Mann die Geschicke einer international renommierten Universität leiten soll. Für uns ist die Nominierung von STEFAN schlichtweg untragbar und wir fordern Ministerin Gehrer zum wiederholten Male auf, die Nominierung von STEFAN sofort zurückzunehmen", so Zenta abschließend.

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