Blamabel - Österreich in der EU am drittletzten Platz bei der Selbstständigenquote! Utl. RFW-Vbg. Landesobmann Amann kritisiert: "Zu wenig Jungunternehmerinitiativen und viel zu starre Strukturen am Arbeitsmarkt!"

Bregenz, 12.3.2003 (OTS). "Die Regierung allen voran Wirtschaftsminister Bartenstein hat Handlungsbedarf. Es sei mehr als nur peinlich, dass Österreich in der EU bei der Selbstständigenquote immer noch ein Nachzügler sei, da wir mit 7,8 % im Ranking weit hinten liegen, so der RFW-LO von Vorarlberg, LVP Ing. Fritz Amann, einer Analyse der bis heute äußerst bedürftigen Jungunternehmerinitiative der Bundesregierung.****

Amann dazu: "Während der EU-Durchschnitt bei rund zwölf Prozent liegt, finde man hinter Österreich nur noch Dänemark (6,6%) und Luxemburg (5,9%). Die Gründungsphase dauert immer noch wesentlich länger, als die vorgesehenen zwei Monate. Diese sensible Phase verlangt die volle Konzentration auf das Wesentliche und verträgt keine Erschwernisse wie Steuerbelastungen, Genehmigungsverfahren und diverse Prüfungen. Hier hat man trotz immer wieder gemachten Ankündigungen, die alten Gleise noch nicht verlassen."

Amann führte weiter aus, dass das immer noch verheerende Image des Unternehmers in der Öffentlichkeit junge Menschen ebenso abschreckt, wie immer noch vorhandene bürokratische Hindernisse. "Ein Unternehmer müsse über 30 Berufe können, um seinen Betrieb zu führen. Das ist das harte Brot der Realität. Tagsüber kommt er seiner eigentlichen unternehmerischen Tätigkeit nach, die Abendstunden oft bis in die Nacht benötigt er dann zur Bewältigung von bürokratischen Hindernissen bis zum Studium zehntausender Seiten an Gesetzesblätter, die Jahr für Jahr anfallen.

Daher fordert Amann von der neuen Regierung, dass die die Unternehmen in Ruhe endlich in Ruhe lässt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass in diesem Jahrzehnt 50.000 Unternehmen vor der Übergabe an einen Nachfolger oder vor dem Zusperren stehen, komme auch in Anbetracht der tristen Arbeitsmarktlage der Lösung dieser Probleme mehrfache Bedeutung zu, der RFW-Landesobmann von Vorarlberg, LVP Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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