GPA: KV-Verhandlungen für Versicherungsangestellte im Außendienst abgeschlossen

Mindestgehälter steigen um 2,2%

Wien (GPA/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten im Versicherungsaußendienst konnten gestern, 11. März, abgeschlossen werden. Ab 1. April 2003 steigen die Mindestgehälter um 2,2 Prozent. Auch das Jahresmindestentgelt sowie die Pensionszulagen steigen um jeweils 2,2 Prozent. Ein richtungsweisendes Ergebnis konnte im rahmenrechtlichen Teil für ArbeitnehmerInnen, die im Sinne des Behinderteneinstellungsgesetzes angestellt sind, erzielt werden:
Für diese Beschäftigten wurde ein Zusatzurlaub von vier Werktagen pro Urlaubsjahr vereinbart.++++

Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden die erzielten gehaltsrechtlichen Ergebnisse seitens der GPA als durchaus positiv betont. "Insbesondere die für behinderte KollegInnen erzielte Einigung ist in Zeiten, in denen gesetzlich gesicherte soziale Standards unter immer größeren Druck geraten, ein besonders beachtenswertes Ergebnis", zeigt sich der Leiter des Geschäftsbereiches Interessenvertretung in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Karl Proyer, erfreut.

ÖGB, 12. März 2003
Nr. 156

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