Egger: Wasserversorgung soll öffentliche Aufgabe bleiben

Eröffnung des Rohrstollens Stadtschrofen in Feldkirch

Feldkirch (VLK) – Als neuer Wasserwirtschaftsreferent der Landesregierung nahm Landesstatthalter Dieter Egger heute,
Mittwoch, in Feldkirch anlässlich der Eröffnung des
Rohrstollens Stadtschrofen zu künftigen Herausforderungen
in der Wasserversorgung Stellung. Diese Aufgabe sollte auch
weiter öffentlich bleiben, da die Wasserversorgung "eine wesentliche Grundlage für die menschliche Zivilisation
darstellt", so Egger. ****

Privatisierungs-Überlegungen, wie sie etwa bei den GATS-Verhandlungen (General Agreement of Trades in Service) zu
vernehmen sind, lehnt der Landesstatthalter ab: "In der Wasserversorgung kann dies nur dazu führen, dass ein
öffentliches Monopol durch ein privates Monopol ersetzt
wird. Beispiele wie die Privatisierung der Wasserversorgung
in England zeigen die Gefahren dieser Entwicklung."

Dagegen garantieren etwa die Stadtwerke Feldkirch – unterstützt durch diese neue, zweite Leitung - beste
Qualität des Wassers, Sicherheit der Versorgung, Schutz der Wasserressourcen und laufende Instandhaltung der Anlagen.
Egger: "Diese Aufgaben werden von öffentlichen Systemen
billiger, qualitativ besser und sozial gerechter erfüllt.
Hier ist der freie Markt fehl am Platz."

Dies spreche aber keineswegs gegen die wirtschaftliche Optimierung des Betriebes der Wasserversorgung. "Das geht
auch durch Kooperationen von Versorgungsunternehmen.
Dadurch können Anlagen, Einrichtungen und Personal
gemeinsam genutzt werden. Die Stadtwerke Feldkirch
praktizieren dies ja bereits erfolgreich", sagte Egger. (gw/dw/dig,nvl)

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