GPA-Reichelt: Haupt lässt politischen Frust auf dem Rücken der Beschäftigten in der Sozialversicherung aus

GPA steht voll hinter den Beschäftigten

Wien (GPA/ÖGB). "Geht es nach Minister Haupt, sollen nun die Beschäftigten der Sozialversicherung das politische Fiasko rund um die Ambulanzgebühren ausbaden. Die Ankündigung des Sozialministers, 280 Arbeitsplätze in der Sozialversicherung mit dem Auslaufen der Ambulanzgebühren abbauen zu wollen, kommt einem irrationalen Rachefeldzug eines politisch in der Defensive befindlichen zu tief gefrusteten Politikers auf dem Rücken der Beschäftigten gleich", kritisiert der stv-GPA-Geschäftsbereichsleiter Erich Reichelt die gestrigen Ausführungen des Sozialministers nach dem Ministerrat.++++

"Faktum ist, dass wegen der Ambulanzgebühr kein einziger Beschäftigter in der Sozialversicherung neu eingestellt wurde. Faktum ist auch, dass die Sozialversicherung seit Jahren einen sinkenden Personalstand und sinkende Verwaltungskosten aufweist. Nun sollen jene, die am meisten unter unnötiger Bürokratie und der chaotischen Gesetzgebung im Sozialversicherungsbereich zu leiden hatten, bestraft werden. Für die GPA ist eine solche Vorgangsweise inakzeptabel und die Beschäftigten können sich sicher sein, dass ihre Gewerkschaft hinter ihnen stehen wird," so Reichelt abschließend.

ÖGB, 12. März 2003
Nr. 154

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