SCHIEFERMAIR: BEI DER FLEXIBILITÄT SIND WIR ALLE GEFORDERT!

ÖVP-Abgeordnete will im Familienausschuss Druck für bessere Vereinbarkeit machen

Wien, 12. März 2003 (ÖVP-PK) Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf steht für die neue ÖVP-Abgeordnete Burgi Schiefermair ganz oben auf ihrer Prioritätenliste bei den künftigen Beratungen im Familienausschuss. "Ich bin sehr froh, dass es mir gelungen ist, in diesem Ausschuss meine Erfahrungen aus der Praxis einbringen zu können. Die Mehrfachbelastungen durch Beruf, Haushalt und Familie müssen durch politische Abfederungs- und Lenkungsmaßnahmen im Sinne aller Familienmitglieder reduziert werden", verweist Schiefermair auch auf das Regierungsprogramm, das wichtige Ansätze dafür festlegt. ****

"In der Familienpolitik war und ist die Volkspartei die treibende Kraft in Österreich, um sowohl Chancengleichheit im Beruf als auch den Bedürfnissen der Kinder entsprechende Lebensformen unterstützend zu erwirken. Gerade für Familien mit kleinen Kindern ist es notwendig, Maßnahmen zu setzen, damit weder Kinder noch Eltern in ihren Bedürfnissen zu kurz kommen", bringt Schiefermair die im Regierungsübereinkommen geplanten Schritte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf den Punkt.

"Jene Flexibilität, die wir von den Eltern bei der Organisation ihrer Familienverantwortung täglich verlangen, müssen wir auch in der Politik bzw. in der Arbeitswelt prägend einfordern. Es wird daher auch im Familienausschuss sehr spannend werden, inwieweit die anderen Parteien bereit sind, hier Nägel mit Köpfen zu machen. Eines ist aber sicher: die flexible Arbeitszeitgestaltung darf nicht auf Kosten der Mütter gehen, sondern muss in den einzelnen Kollektivverträgen klar geregelt sein", erinnert Schiefermair vor allem die Sozialpartner an ihren gesellschaftspolitischen Auftrag.

Im Unterrichtsausschuss, dem die ÖVP-Abgeordnete ebenso angehört, wird es ihr überdies darum gehen, die Arbeitsbelastung für die Schülerinnen und Schüler sinnvoll - und ohne dass die Qualität darunter leidet - zu reduzieren. Die Umsetzung dieser Maßnahmen müsse sich an pädagogischen Überlegungen orientieren und sich moderat an die jeweiligen Schultypen anpassen. "Ich hoffe sehr, dass es gelingt, das Engagement und die Erfahrung der Lehrerinnen und Lehrer zu nutzen, um hier zu konstruktiven Lösungen zu kommen. Denn wir dürfen nicht länger mehr Unterrichtsstoff einfach in mehr Stunden packen, sondern müssen die Lerninhalte der Zeit anpassen und mehr auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen", schloss Schiefermair.
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