ORF-Gala: "Alles Gute, Karlheinz Böhm! zum 75. Geburtstag

Großer Karlheinz-Böhm-Schwerpunkt in ORF 2

Wien (OTS) - Karlheinz Böhm, Sohn des weltberühmten Dirigenten Karl Böhm, österreichischer Kaiser in "Sissi" und Schauspieler, der auch im ernsten Fach sein Können unter Beweis stellte, ist seit nun mehr als zwanzig Jahren die Integrationsfigur der Aktion "Menschen für Menschen", die sich für bessere Chancen der Menschen in Äthiopien und für mehr soziale Gerechtigkeit einsetzt. Nun feiert er seinen 75. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigt der ORF am Sonntag, dem 16. März 2003, um 22.00 Uhr in ORF 2, die große Karlheinz-Böhm-Gala "Alles Gute, Karlheinz Böhm!" aus dem Festtheater des Europaparks Rust. Désirée Nosbusch, die durch den Abend führt, begrüßt Freunde und Wegbegleiter des Publikumslieblings, unter anderem Nadja Tiller, Walter Giller, Rolf Knie oder Dieter Kümmel. Aber auch Vertreter und Förderer der Aktion "Menschen für Menschen" dürfen an diesem Abend nicht fehlen. Weiters hat die Heimatstadt von Karlheinz Böhm, die Kulturhauptstadt Graz 2003, dem Jubilar Anfang März ein großes Fest zu seinen Ehren gegeben. Die prominenten Gratulanten waren unter anderem DJ Ötzi und Hubert von Goisern. Die Highlights des Festes werden ebenfalls in der Gala "Alles Gute, Karlheinz Böhm!" zu sehen sein.

"Afrika Representa" und "Karlheinz Böhm: Afrika mon amour"

Im Anschluss an die Gala "Alles Gute, Karlheinz Böhm!" erzählt der 2003 gedrehte Dokumentarfilm "Afrika Representa" von Harald Friedl um 23.35 Uhr in ORF 2 die Geschichte des jungen Tansaniers Sidede Onyulo, der aus der europäischen Diaspora in die Landschaft seiner Kindheit zurückkehrt. Dort erlebt er eine Kultur, die ihm zunächst fremd ist: Das Leben der Menschen wirkt wie erstarrt zwischen traditioneller Armut und unerfüllbaren Sehnsüchten nach den Möglichkeiten des Nordens. Und am 19. März um 23.15 Uhr in ORF 2 zeigt "DOKUmente" "Karlheinz Böhm: Afrika mon amour". Karlheinz und Almaz Böhm ziehen darin Bilanz über ihre Arbeit für Äthiopien, über Afrika und sprechen über die Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung.

"Das Schloss in Tirol" und "Schloss Hubertus"

Weiters zeigt der ORF zwei Filme, in denen der Jubilar Karlheinz Böhm sein schauspielerisches Können eindrucksvoll unter Beweis stellte:
Den Anfang macht am Sonntag, dem 16. März, um 15.25 Uhr in ORF 2 der Heimatfilm "Das Schloss in Tirol", Géza von Radványis turbulente Komödie aus dem Jahr 1957 um die hübsche, aber traurige Komtesse Therese (Erika Remberg), der es finanziell unmöglich ist, das alte, romantische Schloss, das sich schon seit Generationen im Familienbesitz befindet, zu halten. Da kommt in einem Hubschrauber ein junger Ingenieur geflogen, der das Schloss mieten will. Die Komtesse gibt sich in der Folge als Stallmagd Resi aus, um den nervös wirkenden Ingenieur Thomas Stegmann (Karlheinz Böhm) nicht mit Adelstiteln noch mehr abzuschrecken. Stegmann will das Schloss mieten, um einen amerikanischen Geschäftsmann zu beeindrucken - er will dem finanzkräftigen US-Mann seinen Hubschrauber verkaufen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Für nostalgische Filmunterhaltung sorgen weiters die Publikumslieblinge Maria Andergast, Heinz Conrads, Erik Frey, Gustav Knuth und Christine Nielsen.
Und ein Wiedersehen mit dem Publikumsliebling Karlheinz Böhm gibt es auch am Sonntag, dem 23. März, um 15.30 Uhr in ORF 2 in "Schloss Hubertus", Harald Reinls Verfilmung nach Ludwig Ganghofer: 1973 spielten neben dem Jubilar Böhm Robert Hoffmann, Karl Lange, der kürzlich verstorbene Klaus Löwitsch, Ute Kittelberger, Gerhard Riedmann, Evelyn Opela, Folker Bohnet und Sascha Hehn. Zum Inhalt:
Der von der Jagdleidenschaft besessene Graf Egge (Karl Lange) führt ein ungerechtes und selbstherrliches Regiment. Er überwirft sich mit seinem Sohn Tassilo (Karlheinz Böhm) und kündigt seinem besten Jäger. Der Unfalltod seines jüngsten Kindes ist nur einer der Unglücksfälle, die nun über die adelige Familie hereinbrechen. "Nun haben wir ihn wieder, den Herrn Graf Egge-Sennefeld. In Technicolor und herrscherisch wie eh und je", so freute sich ein Kritiker Anfang der Siebziger anlässlich des Kinostarts über die insgesamt dritte Kinoadaption des Ganghofer-Stoffes.

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