Krainer zu Staatsbürgerschaft: Wenn sich Regierung selbst noch ernst nimmt, muss sie Haiders Vorschläge ignorieren

Wien (SK) Zu den heutigen Vorschlägen von LH Haider
hinsichtlich einer Änderung des Staatsbürgerschaftsrechtes erklärte SPÖ-Integrationssprecher Kai Jan Krainer: "Wenn die Regierung ihre eigenen Überschriften ernst nimmt und 'Integration vor Neuzuzug' stellt, darf sie den Zurufen aus Kärnten diesmal kein Gehör schenken, sondern muss vielmehr auch den Familiennachzug für Zuwanderer aus der Quote herausnehmen - das ist längst überfällig." Schließlich sei Integration umso sinnvoller, je früher sie beginne: "Es liegt auf der Hand, dass es wirkungsvoller ist, heute ein vierjähriges Kind zu integrieren, als in vier Jahren ein achtjähriges." ****

Für Krainer ist eine Verschärfung des Staatsbürgerschaftsgesetzes in die Richtung, dass die künftige Familiensituation als Kriterium zur Staatsbürgerschaftsverleihung herangezogen wird, unvorstellbar. Jemanden bei der Einbürgerung zu benachteiligen, nur weil er einen Ehepartner und Kinder hat, wäre skandalös, so Krainer abschließend. (Schluss) se

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