Maresch: Beherzte BürgerInnen weisen Garagenbaulobby in die Schranken

Grüne begrüßen das Ergebnis der AnrainerInnenbefragung über Garagenprojekt

Wien (Grüne) - Das ablehnende Ergebnis (90%! Nein-Stimmen) der heute abgeschlossenen AnrainerInnenbefragung über eine Garage am Rudolf von Alt-Platz in Wien-Landstraße zeigt sehr schön, was die Wiener und Wienerinnen von der "Garagenoffensive" der Stadt Wien halten. Nämlich gar nichts. Die BürgerInnen haben sich für den Erhalt ihrer Lebensqualität statt einer zweijährigen Baustelle entschieden. "Die Vernunft hat sich durchgesetzt. Der forcierte Garagenbau bringt nur für einige wenige AutobesitzerInnen und für die Garagenerrichter Vorteile und für viele andere Betroffene nur Nachteile", so der Grüne Umweltsprecher GR Rüdiger Maresch. "Mit den vergrabenen Steuermillionen könnte man viele Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr finanzieren. Das würde verkehrspolitisch und für die Bevölkerung viel mehr bringen", so der Umweltsprecher.

Maresch anerkennt das demokratiepolitische Verständnis von Bezirksvorsteher Hohenberger, der diese AnrainerInnenbefragung gemeinsam mit der Bürgerinitiative durchgeführt hat. Maresch fordert daher von anderen BezirksvorsteherInnen, in deren Bezirken umstrittene Garagenprojekte geplant sind, genausoviel Demokratieverständnis zu zeigen und den Mut, sich dem Votum der Bevölkerung zu stellen. "Gegner und Befürworter dieser Projekte sollen ihre Argumente im Zuge einer Befragung auf den Tisch legen. Die besseren Argumente werden sich durchsetzen", schließt Maresch.

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