Lapp zu Pflegegeld: Haupt kann sich bei Grasser und ÖVP nicht durchsetzen

Haupt soll sich nicht länger in "asiatischem Gleichmut" üben, sondern mit mehr Elan für Pflegebedürftige kämpfen

Wien (SK) "Sehr enttäuscht" zeigte sich SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp am Dienstag darüber, dass Sozialminister Haupt im heutigen Ministerrat einen Rückzieher in Sachen Valorisierung des Pflegegeldes gemacht hat. Offensichtlich könne sich Haupt weder bei Finanzminister Grasser noch bei der ÖVP durchsetzen. Auf der Strecke blieben dabei die Interessen der pflegebedürftigen Menschen in Österreich, so Lapp gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Valorisierung des seit 1996 nicht mehr erhöhten Pflegegeldes, wie sie Haupt erst gestern vollmundig versprochen hat, sei längst fällig. ****

Haupt solle sich nun nicht länger in "asiatischem Gleichmut" üben, sondern "mit etwas mehr Elan" für die Interessen der pflegebedürftigen Menschen kämpfen. Sollte Haupt nicht in der Lage sein, sich gegenüber dem Finanzminister durchzusetzen, sei er im Sozialressort "an der falschen Stelle", so Lapp abschließend. (Schluss) ml

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