LH Haider: Kärntner Pensionsmodell weniger bürokratisch und effektiver

Absenkung der Bemessungsgrundlage in Etappen von 80 auf 76 Prozent - Anhebung des Pensionsalters ab 2004 um 1,5 Jahre

Klagenfurt (LPD) - Das Land Kärnten hat sich für ein eigenes Pensionsmodell entschieden. Wie Landeshauptmann Jörg Haider heute feststellte, sei dieses weniger bürokratisch, dafür aber effektiver. Es werde keine Gesamtsystemumstellung vorgenommen, sondern eine etappenweise Senkung der Bemessungsgrundlage von 80 Prozent auf 76 Prozent sowie eine Anhebung des Pensionsalters ab 2004 von 60 auf 61,5 Jahre.

Die bisherige Ruhegenuss-Bemessungsgrundlage bei den Beamtenpensionen wird in vier Etappen um jeweils 1 Prozent von 80 auf 76 Prozent reduziert. Die Reduktion wird 2010 beginnen, ab 2022 wird generell die Ruhegenuss-Bemessungsgrundlage 76 Prozent betragen. Haider betonte, dass dieses eigenständige Konzept besser sei als die Übernahme der Bundespensionsreform, da dies zwangsläufig auch eine Besoldungsreform bedingen hätte müssen, wie sie der Bund mit Wirkung vom 1.1.1995 beschlossen hat.

Neu zu pragmatisierernde Bedienstete sind von Anfang an über geänderte pensionsrechtliche Bestimmungen informiert und können daher abwägen, ob für sie eine Pragmatisierung sinnvoll ist. Auch die Wahrscheinlichkeit des Eintretens einer neuerlichen "Frühpensionierungswelle" bei analoger Übernahme der Bundespensionsreform entfällt damit. Dem Land und den Gemeinden werde vor allem ein enormer zusätzlicher Verwaltungsaufwand erspart, unterstrich der Landeshauptmann.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001